Was ist Met?

Met wird aus Honig und Wasser hergestellt. Der aufgelöste Honig wird einem mehrwöchigen Gärprozess ausgesetzt, bei dem sich sein Zucker zu Alkohol umwandelt.

 

Met ist süß und berauschend, und der verwendete Honig bestimmt seinen Geschmack. Met ist lagerfähig und wird mit zunehmender Reife besser.

Außer den Grundzutaten lassen sich bei der Zubereitung von Met verschiedene Zusätze verwenden, zum Beispiel Fruchtsäfte, Gewürze, verschiedene Kräuter und Hopfen. Aus England ist sogar ein Met-Rezept aus dem 18. Jh. mit Walnüssen überliefert.

Die wichtigste Zutat, Honig, wurde in Europa bereits in der Steinzeit von wilden Bienenvölkern gewonnen und als wichtiges Nahrungs-, Genuss- und Heilmittel verwendet. Das älteste Zeugnis für das Sammeln von Honig ist ein mesolithisches Felsbild aus Ostspanien.

 

Ab wann Met getrunken wurde, lässt sich nicht genau bestimmen. Seine Herstellung ist einfach: In einem offenen Gefäß setzt die Gärung von Honigwasser von alleine ein. Diese Eigenschaft dürfte von den Menschen bereits früh erkannt und genutzt worden sein – lange vor der Herstellung von Wein und Bier.

 

Der älteste archäologische Beleg für Met stammt aus einem bronzezeitlichen Mädchengrab in Dänemark (Egtved, 11. Jh. v. Chr.). Unter den Grabbeigaben befand sich ein Gefäß aus Birkenrinde mit den Überresten eines Met-Getränkes aus Lindenblütenhonig, das mit Getreidekörnern und Beeren vermischt worden war.

 

Der Ursprung des Namens “Met” weist ebenfalls in die Urgeschichte. Die Wortwurzel kommt in allen indogermanischen Sprachen vor und ist zugleich das Stammwort für “Rausch”. Im Sanskrit steht “madhu” für ein süßes und berauschendes Getränk, aber auch für “Honig”.

 

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