Folter im Mittelalter

Verbrechen scheinen schon seit Urzeiten zu den Menschen zu gehören. Wer eine Möglichkeit sieht, sich gegenüber einem anderen einen Vorteil zu verschaffen oder wer sich den Vorteil des anderen zu eigen machen will, der benötigt nur eine niedrige Hemmschwelle und dann macht die Gelegenheit den Dieb. Neben dem Diebstahl gab es aber auch im Mittelalter schon viel mehr Dinge, die unter Strafe standen. Wurde ein mutmaßlicher Täter geschnappt und war er nicht zu einem Geständnis bereit, so wurde vielerorts die Folter angewandt, um die Wahrheit zu erfahren. Nicht selten gaben dabei auch Unschuldige eine Tat zu, die sie nicht begangen hatten – allein, um der Folter zu entkommen.

Im ausgehenden Mittelalter, als die Ketzer- und Hexenverfolgung auf ihrem Zenit angekommen war, gab es auch im Bereich der Folter einen neuen Aufschwung. Eine „Befragung“, die bei Verbrechen
aber auch bei der Hexenvermutung durchgeführt wurde, sah dann in etwa so aus: Der oder die Verdächtige wurde gefesselt und von der Zelle im Kerker zum Folterraum gezogen. In jenem Raum
waren dann neben der verdächtigten Person auch der Scharfrichter und ein Vertreter der Stadtregierung anwesend. Der Scharfrichter hatte die Aufgabe, die verschiedenen Foltermethoden durchzuführen; der Regierungsvertreter nahm währenddessen die Befragung durch. Je nach Ausgang dieses Verhörs wurde die verdächtigte Person dann wieder in die Zelle geschafft und musste dort entweder einem Urteil oder weiterer Befragungen harren.

Die Foltermethoden waren sehr mannigfaltig und zielten immer darauf ab, dem Gefolterten Schmerzen beizubringen. Auf Streckbänken wurde dabei der ganze Körper beansprucht, bei anderen Verfahren wurden einzelne Körperpartien oder –teile malträtiert. Bei den meisten schwereren Verbrechen sowie bei Ketzerei oder Hexerei bestand die Strafe anschließend aus neuerlicher Folter. Meist wurde diese dann soweit getrieben, dass der Verurteilte dabei das Leben ließ. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und die Methoden der Rechtsermittlung sind nicht zuletzt dank der Unschuldsvermutung, kriminalpolizeilicher Untersuchungen und der Spurensicherung verbessert wurden. Zumindest zu Unrecht an einer Straftat verdächtigte Menschen können davon profitieren.

Sowohl der Met Onkel als auch Du, der Du Dich hier informierst, können froh sein, dass der Handel mit und der Verzehr von Honigwein nicht strafbar sind. Es erwartet niemanden eine Strafverfolgung oder sogar Folter, der Met im offiziellen Rahmen anbietet. Auch Du als Konsument bist ab einem gewissen Alter frei, den leckeren Honigwein zu erwerben und zu genießen. Dabei stehen Dir im Shop des Met Onkels reichlich verschiedene Sorten und Varianten zur Verfügung. Diese zu probieren, ist das ganze Gegenteil von Folter; es ist der reinste Hochgenuss.