Mittelalterliche Städte und Dörfer

Bis heute gibt es große Unterschiede zwischen dem Leben auf dem Land und dem Leben in der Stadt. In dörflichen Gemeinden stehen anteilig gesehen meist Wohnhäuser, es gibt vereinzelte Einkaufsmöglichkeiten und die Angebote für Dienstleistungen oder Freizeitgestaltungen sind oftmals konzentriert. In der Stadt hingegen gibt es mehr Handel und Handwerk, unterschiedliche Viertel mit verschiedenen einzigartigen Angeboten. Im Allgemeinen steht das ländliche Leben heutzutage für Ruhe und Erholung, wobei die Stadt Arbeit, Trubel und Hektik bedeutet. Rein von der Geschäftigkeit mag das auch auf mittelalterliche Städte übertragbar sein. Jedoch hatte die Landbevölkerung im Alltag wenig bis gar keine Freizeit und Erholung war kaum möglich.

Die Dörfer des Mittelalters unterstanden meist einem Rittergut, welches im frühen Mittelalter lediglich ein fest umfriedeter Hof war. Erst ab dem Hochmittelalter wurden an deren statt Schlösser oder Burgen errichtet. Die Bauern der Dörfer besaßen kleinere Höfe und mussten Felder mit Getreide, Gemüse und Obst anbauen. Auf Gemeinschaftsflächen hielten sie ihr Vieh. Freie Bauern
hatten obendrein noch eigenes Land zur Selbstversorgung. Gab es eine Kirche im Ort, so war diese oft der geografische und gesellschaftliche Mittelpunkt. Zu ihr gehörten auch der Friedhof und der Anger, auf dem die seltenen Feste mit Musik und Honigwein gefeiert wurden.

Im Hochmittelalter war die Zeit der vielen Städte gekommen. Vor allem an Handelsstraßen oder an Wasserwegen gelegene Dörfer wuchsen und wurden nach Erhalt des Stadtrechts umfriedet. Zuweilen wurden auch alte römische Standorte wiederbesiedelt oder sogar Städte komplett neu geplant und erbaut. Der Hauptunterschied zwischen Dorf und Stadt lag anfangs darin, dass die Wohnhäuser dichter aneinander standen, die Straßen schmaler waren und es neben der Kirche im Zentrum auch einen Marktplatz gab. Allgemein waren Handwerk und Handel hier bedeutender als
Ackerbau und Viehzucht, obwohl diese am Rande der Stadt auch betrieben wurden. Beherrscht wurden Städte auf unterschiedliche Weise. Mit den Dörfern wuchsen oft auch die Rittergüter heran
und blieben bestehen. Manchmal unterstand die Stadt auch einem Kloster oder den verschiedenen Adelsvertretern, wie Fürsten, Königen oder sogar dem Kaiser.

Dank des Internets ist es egal, ob Du auf dem Land oder in der Stadt wohnst. Hier kannst du von überall aus bequem das Angebot des Met Onkels durchstöbern und deine Lieblingssorte Met finden. Leider wurde der köstliche Honigwein im Laufe des Mittelalters großflächig vergessen und durch Bier oder Traubenwein ersetzt aber nun ist er zurück und überzeugt Dich davon, welches das köstlichere Getränk ist. Ob auf einem Mittelalterfest, beim Wikinger Cosplay oder einfach bei einer gemütlichen Runde mit den Freunden – Honigwein passt immer.