Was sind eigentlich Berserker?

Im „Gedicht auf Harald“, das von der Schlacht am Hafrsfjord und von König Harald Schönhaar handelt, gab es die erste schriftliche Erwähnung der sogenannten Berserker. Dabei galt im Altwestnordischen noch die Schreibweise berserkr. Schon in dieser Schrift, in der diese besondere Form der Wikingerkrieger beschrieben wurde, wird von den abschreckenden Ritualen der Berserker berichtet. So zum Beispiel von dem Schreien und Brüllen vor der Schlacht, das wohl das nötige Maß an Adrenalin durch die Adern der Krieger schickte. Sie erreichten durch diese individuelle und gegenseitige Aufwiegelung einen rauschartigen Zustand, der ihnen übermenschliche Kräfte verlieh.
Möglich, dass dabei auch die ein oder andere Flasche Honigwein geleert wurde. In dieser Raserei waren die Berserker nahezu unbesiegbar. Sie hielten Angriffen leichter stand und kämpften noch da weiter, wo andere Krieger vor Erschöpfung aufgaben oder einfach umfielen. Teilweise kam es – zumindest in verschiedenen Sagen und Erzählungen – soweit, dass einzelne Berserker ganze Schiffsbesatzungen niederschlugen und sich erst dann wieder beruhigten. Die Überlieferung des Begriffs sowie auch der Definition eines Berserkers geht somit wohl auf eine Vermischung von Realität und Sagenwelt zurück. Einerseits gab es jene besonderen Krieger, die in Rage ungeahnte Kraftreserven nutzen konnten, andererseits machten sie verschiedene Dichtungen noch viel stärker und ihre Opfer wesentlich zahlreicher.

Ob es sich bei den Ulfhednar um eine besondere Gruppe der Berserker oder um eine komplett andere Kriegergruppe handelt, ist nicht eindeutig belegt. Der Name dieser Gruppe geht jedenfalls auf
das altnordische Wort für Wolfsfell zurück, was ein Indiz dafür ist, dass diese Männer mit Tierfellen bekleidet in den Kampf zogen. Man mag sich einmal vorstellen, wie furchterfüllt die überfallenen Opfer der Wikinger gewesen sein mochten, wenn auf einmal eine Horde rasender und mit Tierfellen bekleideter Männer in ihr Dorf einfielen. Imposant und erschreckend zugleich. Skandinavische Zeichnungen aus dem 6. und dem 7. Jahrhundert berichten zudem von Kriegern, die bei ihren Taten Tiermasken trugen. Besonders abergläubische Völker mochten bei einem Einfall dieser Krieger denken, dass es Dämonen der Hölle waren, die sie heimsuchten.
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