Die Geschichte des Met

In Teilen Vorderasiens sowie im alten Ägypten befindet sich der Ursprung des heute Met oder Honigwein genannten Getränks. Schon vor mehr als 5.500 Jahren gewannen die Menschen dort aus Honig und Wasser den heute vorrangig aufgrund der Wikingerlieder und -sagas als Göttertrank bezeichneten Wein.

Die Entdeckung des Honigweins soll dabei vielmehr auf einem Zufall beruhen, als auf der gewollten Entwicklung eines schmackhaften und gesunden sowie in gewissen Maßen berauschenden Wässerchens. Denn nicht selten wurde Honig als Konservierungsstoff genutzt, welcher bei zu feuchter Lagerung oder bei Kontakt mit Wasserquellen früher oder später zu gären begann.

Vor etwa 2.000 Jahren kam der Met mit den Schiffen der Römer aus Ägypten und Vorderasien auf den europäischen Kontinent und schnell gelangte er auch in den deutschsprachigen Raum. Dieser wird heute allerdings nicht mehr aus Rom, sondern vom Met Onkel mit Honigwein versorgt, was Besuchern dieser Seite aber durchaus bewusst sein sollte. Damals war das Getränk erst für die Tafeln an Höfen und in Palästen gedacht, wurde dort aber schnell vom Traubenwein verdrängt.

Da der Honigwein billiger war, als sein Pendant aus Trauben, wurde er bald sehr beliebt beim einfachen Volk. Ein Grund für den niedrigeren Preis war, dass man für den Met nicht etwa Hangfelder mit anspruchsvollen Pflanzen bewirtschaften, sondern lediglich den Honig von fleißigen Bienen entwenden musste. Bevor das Bier also seinen auch heute noch bestehenden Rang im Volk erhielt, da war der Honigwein das Volksgetränk schlechthin.

Ein wichtiger Grund für die Verdrängung des Honigweins aus dem hiesigen Raum war der Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert. Dieser sorgte nicht nur für den Niedergang der Bienenzucht, sondern damit auch für das schnelle Verschwinden der Metsiedereien. Bevor Imkereien und Siedereien erneut aufgebaut werden konnten, war das Brauen mit Hopfen und Gerste schon weit verbreitet und das Bier in aller Munde.

Zum Glück gelangte der Met aber schon lange vor dem Dreißigjährigen Krieg in die Hände, Bäuche und vor allem in die Schriften der Wikinger. Damit wurde seine Überlieferung gesichert und das kommt allen Metliebhabern heute mehr denn je zugute. Zudem ist der Bezug des Göttertranks dank des Internets einfacher als jemals zuvor. Im Online Shop des Met Onkels gibt es die verschiedensten Sorten des leckeren Getränks.

Wer dort also die ein oder andere Flasche oder gleich einen Kanister bestellt, der kommt in den Genuss eines wahrhaft historischen Getränks, dass schon die alten Ägypter, die Menschen der Antike, die Germanen und die Normannen mit Honigsüße und wohlig berauschendem Alkohol versorgte.