Die Kinder der Wikinger

Es gibt drei große Mythen, welche das Volk der Wikinger in der heutigen Zeit begleiten. Der erste Mythos ist, dass Wikinger stets kriegerische und brandschatzende Mannen waren. Im Heimatdorf herrschte jedoch ein zwar striktes, aber kein gewaltvolles Zusammenleben. Der zweite Mythos ist das allgegenwertige Vorhandensein des Met genannten Honigweins. Auch wenn heutzutage die Möglichkeit besteht, jederzeit Honigwein beim Met Onkel zu bestellen, so war dies zu Wikingerzeiten nicht gegeben. Der dritte Mythos ist „Wickie“ geschuldet: Denn weder trieben die Kinder der Wikinger so viel Schabernack, noch trugen sie oder die erwachsenen Wikinger Helme mit Hörnern daran.

Nicht nur die Regeln für das Zusammenleben im Dorf und mit den Nachbargemeinden waren strikt, auch im Umgang mit den Kindern gab es bei den Wikingern strenge Regeln. Dies begann schon bei der Geburt. Kam ein Kind augenscheinlich krank oder behindert auf die Welt, so wurde es noch vor der ersten Nahrungsaufnahme aus dem Haus gebracht und sich selbst überlassen. Aber auch gesund geborene Kinder konnten in den ersten Jahren an vielen Krankheiten sterben. Es wird angenommen, dass lediglich die Hälfte der gesund geborenen Kinder älter als fünf wurde.

Etwa ab dem siebten Lebensjahr wurden den Kindern die Sitten und Gebräuche sowie wichtiges Wissen für die Ausübung eines Berufs vermittelt. Neben Bauern, Handwerkern, Schiffsbauern und Seefahrern gab es natürlich auch Imker bei den Wikingern. Diese ernteten den Rohstoff für den Met genannten Honigwein. Heute kann dieser einfach beim Met Onkel bestellt werden. Auch die Kampfausbildung gehörte – zumindest bei den Jungen – zur Kindheit und zur Jugend.

Schulen gab es bei den Wikingern bis zur Christianisierung nicht, das nötige Wissen wurde mündlich weitergegeben. Ausbildungen bei Handwerkern oder in anderen Fachgebieten wurden ebenfalls durch das Zeigen der nötigen Handgriffe und durch mündliche Erklärungen realisiert. Ob in Form von Sagas oder durch die Skaldendichtung Rezepte für Honigwein weitergegeben wurden, oder ob auch dieses Wissen nur mündlich existierte, das ist nicht zu 100 Prozent geklärt.

Neben den Hürden der Kindheit und der frühen Einbeziehung in die Pflichten, welche es in der Gemeinschaft gab, hatten die Kinder auch ein wenig Freizeit. Sogar Spielzeug gab es bei den Wikingern. Meist waren dies Modelle von Schiffen oder von Waffen. Größere Jungen schnitzten sich nicht zuletzt auch Holzschwerter und Schilde, mit denen sie den Kampf übten.

Nichts für Kinder aber sehr gut für die Gemeinschaft und für die Völkerverständigung ist der Honigwein des Met Onkels. Im Met Onkel Shop gibt es die unterschiedlichsten Honigwein-Kreationen für jeden Geschmack.