Die Küstenschifffahrt der Wikinger

Zur Hochseeschifffahrt taugten nur wenige der vielen Wikinger-Schiffe. Die flache Bauweise mit wenig Tiefgang machte sie anfällig für hohe Wellen, in denen sie den Honigwein und andere Ladung verliere konnten, aber dafür ideal für die Küstenschifffahrt. Diese hatte überdies den Vorteil, dass die Navigation sehr leicht fiel. So wurden die Ziele meist im geplanten Zeitrahmen erreicht und der Met ging nicht schon vorher aus. Wer heutzutage einen Nachschub an Honigwein benötigt, der muss einfach nur in dem Shop des Met Onkels schauen.

Die Navigation der Wikinger bei der Küstenschifffahrt funktionierte dabei vermittels eindeutig zu erkennender Land- und Seemarken. Bestimmte Berge, Buchten, Inseln oder Formationen der Küste zeigten dem erfahrenen und / oder informierten Seefahrer genau an, wo auf seiner Strecke er sich befand. Andere Hilfen zur Orientierung, wie Türme, Warten oder ähnliche Bauten, wurden extra errichtet. Im Shop des Met Onkels hilft die Menüleiste, den richtigen Honigwein zu finden.

Der Antrieb des Schiffes wurde bei der Küstenschifffahrt der Wikinger nur selten vermittels eines Segels realisiert. Vielmehr saß die Besatzung an ihren Riemen (Rudern) und schlug solange bis die Nacht oder das Ziel erreicht war. Denn in der Nacht wurde kaum Schifffahrt betrieben, höchstens wenn es der Kriegsführung diente. An Land oder auf dem Schiff errichtete man eher ein Gruppenzelt, nahm einen Schluck Honigwein und legte sich schlafen.

In jenen, den Wikingern unbekannten, Gewässern nutzten diese die Handels- und Fährrouten der einheimischen Schiffe. Falls diese nicht auf Anhieb oder durch kurze Erklärungen zu finden waren, dann lag es am Steuermann eines Schiffes, einen Lotsen anzuheuern. Dessen Aufgabe war es dann, dem Steuermann und somit der ganzen Besatzung beim sicheren Durchschiffen von unbekannten Gewässern zu helfen. Falls den Kunden des Met Onkels ein Wässerchen, sprich: ein Honigwein, unbekannt sein sollte, dann kann dieser Met gern bestellt und erkundet werden.

Ein heute selbstverständliches Instrument der Nautik, das Lot, findet in den nordischen Schriften bis zum 16. Jahrhundert keine Erwähnung. Zwar kannten die Angelsachsen schon früh das Lot und auch den Peilstock, doch gibt es nur ein altnordisches Wort, welches einen zumindest ähnlich Gegenstand beschreibt: Der „forkr“ war der Stecken, mit dem das Schiff von anderen Schiffen oder vom Land abgestoßen wurde. Vielleicht wurde auch mit ihm die Wassertiefe überprüft.

Angelandet wurden die Schiffe in der Heimat in sogenannten Nausten. Das Naust war wie eine überdachte Werft, in welche die Schiffe hineingezogen, repariert und im Winter eingelagert wurden. Gelagert sind beim Met Onkel zahlreiche Flaschen voll mit dem leckersten Honigwein. Ob Lagerhalle oder Naust, Werft oder Garage: Es ist doch schön, wenn etwas leer wird.