Die Schiffe der Wikinger

Manchmal hört man den Sammelbegriff „Wikingerschiff“ und fragt sich, was das eigentlich ist. Es ist dabei ähnlich wie mit dem Honigwein. Denn es gibt zwar den Sammelbegriff Honigwein (oder auch Met), jedoch gibt es sehr viele verschiedene Arten davon. Gerade im Shop vom Met Onkel werden Kunden über das breite Sortiment staunen. Bei den Wikingerschiffen gibt es nach dem großen Hauptbegriff drei Unterkategorien: Die Langschiffe, die Knorren und die Boote.

Die Boote waren die kleinsten Modelle im Schiffsbau der Wikinger. Diese wurden nicht vorrangig nach ihrer Größe, sondern nach der Anzahl der Riemenpaare benannt. Die Riemen sind die Ruder, mit denen die Schiffe vorangetrieben wurden. Kleinere Boote wurden für Landerkundungen, aber auch zum Seehundfang und teilweise auch für Seeschlachten genutzt. Jedes größere Schiff führte zudem Boote mit sich, meist eines im Schlepp und eines auf dem Deck. Letzteres deckte oft die Ladung, also Nahrungsmittel, Wasser und Honigwein ab.

Die nächstgrößere Variante nach den Booten, bei dem ein Riemenpaar von einem Wikinger bedient wurde, sind jene kleinen Schiffe, bei denen ein Mann auf einen Riemen kam. Es gab daher bei diesen kleineren Schiffsmodellen zwei Ruderreihen. Meist führten sie aber auch ein Segel mit. Die „skúta“ genannten Modelle waren vergleichsweise leicht und schnell, weshalb sie oft für Erkundungen oder als Späherschiffe in Schlachten verwendet wurden. Auf ihnen wurde oft auch die Ausrüstung der Kriegs- oder Handelsflotte transportiert; sicher auch das ein oder andere Fässchen Honigwein.

Die Langschiffe wurden wie die kleineren Schiffe – oder Knorren – auch nach den Riemen einer Seite eingeteilt. So war das Drachenschiff von Harald III. von Norwegen zum Beispiel ein Fünfunddreißig-Sitzer, besaß also insgesamt 70 Riemen (und viel Platz für Met). Nur selten gab es noch größere Modelle. Die Langschiffe wurden als Kriegs- und Schlachtfahrzeuge genutzt. Sie zeichneten sich durch hohe Bordwände aus, die zum einen das Entern erschwerten und zum anderen die Bekämpfung des Feindes von oben ermöglichten. Allerdings wurden sie durch diese Bauweise auch schwerer und konnten keine wendigen Manöver fahren.

Zuletzt gab es natürlich auch Handelsschiffe für den Kauf und Verkauf von Waren, zu denen sicher auch Met gehörte. Sie waren auf Tragfähigkeit ausgelegt und wurden nicht selten von den kleinen, wendigen und leichten Booten gezogen. Auch bei den Handelsschiffen gab es verschiedene Modelle. „Schuten“ wurden zum Beispiel teilweise als Proviantschiffe genutzt, hatten damit sicherlich auch Honigwein geladen. Der Met Onkel versendet seine Köstlichkeiten natürlich nicht mit langsamen Handelsschiffen, sondern mit der schnellen Post. So ist der leckere Honigwein schon kurz nach der Bestellung im Met Onkel Shop beim Kunden.