Die Skaldendichtung der Wikinger

Ein Dichter wurde in der altnordischen Sprache als Skalde („skáld“) bezeichnet. Die Dichtung damit als Skaldendichtung oder Skaldenschrift. Oft wurde der Honigwein in Verbindung mit den Dichtern gebracht. Der Met sorgte vermeintlich für Kreativität und steigerte die Fähigkeit, die Gedanken in Reime, Verse und Strophen zu fassen. Wer dies einmal selbst nachprüfen möchte, kann beim Met Onkel die verschiedensten Sorten Honigwein bestellen.

Einer der frühesten und schriftlich erwähnten Skalden war Bragi Boddason der Alte. Dieser Skalde ist vor allem für sein „Ragnarsdrápa“ genanntes Schriftstück bekannt, in dem er mythologische Szenen beschreibt, welche auch einem Schild dargestellt sind. Es ist davon auszugehen, dass dieser Dichter der Ursprung des Asen Bragi war, dem Gott der Dichtkunst. Die Fähigkeit, dichten zu können, wurde überdies als Geschenk der Götter angesehen, weshalb die Dichtkunst wie ein Handwerk behandelt wurde. Das Brauen, Abfüllen und Verkaufen von Honigwein ist ebenfalls ein Handwerk, aber auch eine Kunst. Die Ergebnisse sind im Shop des Met Onkels zu finden.

Viele Skalden hielten sich an den Höfen von Fürsten auf (wo es sicherlich auch eine Menge Honigwein gab). Bekannt für eine hohe Anzahl von Dichtern am Hof sind vor allem die damaligen Norwegerkönige. Aber auch die Herrscher Schwedens, Englands und Dänemarks schätzten es, Skalden um sich zu haben. Einige Adlige waren sogar selbst Skalden. Diese Herrscher sind unter anderem für ihre Lobdichtungen für andere Könige und Fürsten bekannt, da sich dahinter oft die „Haupteslösung“ verbarg. So musste zum Beispiel Egil Skallagrímsson, Hauptcharakter der Egils-Saga, eines seiner Loblieder dem Erik Blutaxt von York widmen, um der Enthauptung zu entgehen.

Die Gedichte selbst hatten dabei einige verschiedene Formen. Die liedähnlichen Texte mit mehreren Strophen und einem Refrain („stef“) wurden „drápa“ genannt. Sie waren höher angesehen, als die meist gleichlangen aber stef-losen „flokkr“. Überdies gab es auch noch die „lausavísur“ genannten einzelnen Strophen, welche nicht zu einem Verbund gezählt wurden.

Der Inhalt einer Skaldendichtung ist meist ein Kommentar auf oder eine Schilderung von bestimmten Ereignissen. Natürlich gab es aber auch die Spott- und die Liebesdichtung. Wie stark diese beiden Formen von der konsumierten Menge Honigwein abhingen, das ist nicht klar. Aber ein bisschen Met konnte dabei sicherlich helfen. Wie schon gesagt, so wurde die Dichtkunst sehr ernst genommen und verfasste man einen Spott, so musste man mit Rache rechnen. Ein Liebesgedicht an eine Frau galt als Schmach und war ebenfalls verpönt. Im frühen Island waren die beiden Dichtformen daher verboten.

Beim Met Onkel werden Rezepte für Honigwein unentwegt gedichtet. Keine Idee scheint verboten, allein das Ergebnis muss schmecken. Im Shop des Met Onkels gibt es daher die verschiedensten Sorten für jeden Geschmack.