Die drei Welten der nordischen Mythologie: Teil I – die Oberwelt

Gemeinhin kann man die Oberwelt in drei Teile teilen, was auch auf die anderen beiden Welten zutrifft. Insgesamt gibt es also neun wichtige und große Stätten, welche durch die Weltenesche Yggdrasil aufgeteilt werden. Diese Stätten sind zuweilen nochmals unterteilt. In diesem Text geht es aber vorerst um die Oberwelt, die Welt, die von den Asen und Wanen sowie ihren Helfern (Walküren, Lichtelben, etc.) und den Einheriern, den gefallenen Kriegern, bewohnt wird.

Die erste Stätte in der Oberwelt heißt Asgard, die Heimstatt der Asen. Dies ist das ältere der beiden Göttergeschlechter, welches aus dem größten, mächtigsten und weisesten der Götter hervorgegangen ist: aus Odin. In Asgard befindet sich unter anderem dessen Hochsitz „Hlidskialf“, von dem er die neun Welten überblicken kann. Auch befindet sich Walhall, die Fest- und Kampfhalle der Einherier in Asgard. Dort trinken sie unter anderem den Göttertrunk Met. Die Asinnen wohnen in „Vingólf“. Von Asgard geht auch die Regenbogenbrücke zur Menschenwelt, „Bifröst“, ab.

Neben Asgard gibt es in Oberwelt auch noch Wanenheim, dort lebt das jüngere Göttergeschlecht der nordisch-germanischen Mythologie, die Wanen. Sie sind der Erde wohl durch ihre von Asgard getrennte Heimstatt, aber auch durch ihre Aufgaben den Menschen gegenüber näher. Bei den Wanen handelt es sich um die Götter des Ackerbaus und des Herdfeuers. Sie verkörpern darüber hinaus eine gewisse Erd- und Naturverbundenheit (aber nicht im Sinne der Riesen) und sorgen für Fruchtbarkeit und Reichtum.

Die dritte Stätte in Oberwelt ist Albenheim. Hier wohnen der Edda nach die Lichtelben. Albenheim war ein Geschenk der Götter an Freyr, einen Wanen. Er bekam Albenheim als Zahngeschenk, also als Gabe für seinen ersten sichtbaren Zahn. Neben den Lichtelben, die unter anderem für die Fruchtbarkeit der Natur verantwortlich sind, wohnt nach einigen Annahmen auch Freyr in Albenheim.

Zusammenfassend kann man sagen, dass in der Oberwelt jene Wesen wohnen, welche die Geschicke der Menschen und der Natur leiten. Sie sorgen dafür, dass das Schicksal erfüllt wird und die Natur wunderbare Blüten trägt, welche von den Bienen abgeerntet werden können. Der süße Nektar wird zu einem dicken Saft und diesen kann der Met Onkel dann zu Honigwein verarbeiten. Aus diesem Honigwein macht er entweder direkt Flaschen- oder Kanisterware oder er veredelt das herrliche Getränk mit weiteren Gaben der Natur. Den Wesen aus Oberwelt sei’s gedankt: Im Online Shop des Met Onkels findest du 40 verschiedene Sorten; und obendrein das richtige Trinkgefäß für deinen Geschmack.