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Die Erhebung der Götter über die rohe Natur und die germanische Sintflut

Nein, die germanische Sintflut hat leider nichts mit einer Überproduktion an Honigwein zu tun. Es ergossen sich keine Unmengen an Met über die Welt. Aber es war auch kein Wasser. Was der Grund für die Flut war, was Odin und die Reif-Riesen damit zu tun hatten und wie die Geschichte ausging, das möchten wir im Folgenden darlegen. Natürlich lässt sich auch diese Anekdote aus den Götter-Sagen der Germanen besser mit einem Schluck Honigwein genießen. Nur zu, der Shop des Met Onkels ist nicht weit.

Am Anfang war Ymir, aus dessen Körper Söhne und Töchter wuchsen. Aus der Ehe einer Nachkomminnen Ymirs, Bestla, und dem Manne Bör gingen drei Söhne hervor. Ihre Namen waren Odin, Wili und Wê. Wili und Wê werden teils nur in der Entstehungsgeschichte der Asen genannt. Später gehen sie als Wesenszüge Odins in dessen Charakter über. Als die Brüder aber noch als solche beschrieben wurden, begab sich deren Aufbegehren gegen ihre rohen und aus wenig geistreicher Natur geschaffenen Ahnen, die frühen Reif-Riesen. Die den Geist als hohes Gut ansehenden Götter wollten diese Naturgewalten nicht länger leben und herrschen lassen – deshalb erschlugen sie Ymir, den ersten unter ihnen.

Aus dieser Tat ergab sich ein großer Strom aus Blut. Einer Sintflut gleich riss er fast alle Reif-Riesen in den Tod. Lediglich ein Paar, das sich in ein Boot retten konnte, überlebte diese Sintflut: Bergelmir und seine Frau. Aus diesen beiden geht später das jüngere Geschlecht der Reif-Riesen hervor. In dieser Geschichte sind deutliche Parallelen zum griechischen und zum christlichen Glauben zu erkennen. Die Sintflut, welche die Rohheit der Natur (im Christentum: die Verfehlung der Menschen), fortwaschen soll, ebenso wie das Boot (die Arche), in das sich ein Paar retten kann (Noah und Haikal).

Aber die Götter schlugen Ymir nicht einfach tot. Aus seinem Leichnam erschufen sie die Erde. Dies erinnert einerseits an die Erschaffung der Welt durch Gott in der christlichen Genesis, andererseits an die Selbstopferung Purushas, dem Urmensch der indischen Mythologie, aus dessen Körper die Welt hervorging. Ymir hingegen wurde geopfert: aus seinem Schädel und Hirn wurden Himmel und Wolken; aus seinem Fleisch und Blut wurden Erde und Meere; aus den Knochen und Haaren wurden Gebirge und Bäume. Aus der rohen Natur, aus Eis und Feuer, ging eine wirtliche Welt hervor – die germanische Erklärung für das, was uns auch die Wissenschaft lehrt.

Die Fylgjen – Schutzgeister und Ahnen der Germanen

Eine Fylgja ist in der nordisch-germanischen Mythologie eine Art Schutzengel. Natürlich gab es in dieser Art Glauben bzw. in den Sagen der Germanen keine Engel. Deshalb kann man die Fylgjen vielleicht besser als Schutzgeister oder Folgegeister bezeichnen. Gewisse Parallelen kann man zwischen diesen Wesen, welche eine menschliche Form haben können, und den Nornen oder den Elfen ziehen. Eine Fylgja begleitet ihren Menschen das ganze Leben lang und ist zu dessen Geburt in einer beliebigen Gestalt, oft in der eines Tieres anwesend. Dabei werden dem Neugeborenen auch die Eigenschaften dieses Tiers zugeschrieben.

Die Sagen und der Glaube um diese Folge- und Schutzwesen sollen sich aus dem Ahnenkult entwickelt haben. So wie in manchen Religionen angenommen wird, dass die Vorfahren dem Menschen folgen und schützend zu Seite stehen, so sind auch die Fylgjen teils zu verstehen. Am Lebensende wird der Mensch durch seinen Folgegeist sozusagen entrückt. In Frauengestalt tritt die Fylgja an das Grab des Toten und nutzt ihre Liebe sowie einen Lebenstrunk, wie Äl (Bier) oder Met (Honigwein oder anderer Met), um ihn fortzubringen. Starb der Tote in der Schlacht, kommt er nach Walhall – wodurch die Fylgja die Aufgabe einer Walküre übernimmt. Starb er einen Betttod, dann wird er zu den Ahnen geholt und / oder nach Hel verbracht.

Es gibt aber auch – wie bei den Walküren – Parallelen zu den Nornen, jenen Wesen, die das Schicksal verlautbaren und herbeibringen können. Denn Fylgjen können in ihrer Rolle des Folgegeists ihrem Menschen aus zur Seite stehen. Vor allem in der Schlacht verleihen sie ihm Kräfte, Schnelligkeit und Aufmerksamkeit. Sie lenken sozusagen seine Geschicke in Ausführung des vorherbestimmten Schicksals, welches im Idealfall aus dem Sieg besteht. Durch all diese Aufgaben und Parallelen zu den anderen aufgezeigten Wesen der nordischen und germanischen Sagenwelt lässt sich erkennen, wie stark die einzelnen Religionen voneinander beeinflusst sind. Denn in den christlichen Engeln lassen sich von allen drei genannten Gruppen Züge erkennen.

Ob bei der Herstellung des Honigweins vom Met Onkel auch Nornen und Fylgjen die Geschicke lenken? Nun, es scheint bald so – zumindest wenn das Schicksal für diesen sagenhaften Göttertrank einen wunderbaren Geschmack vorhergesehen hat. Wollen wir nur hoffen, dass in Walhall nie der Vorrat ausgeht, damit die Walküren und Fylgjen nie auf die Idee kommen, das Lager des Met Onkels zu entrücken. Lieber soll es leergekauft werden. Ob das machbar ist? Nun, wir hoffen, dass die Schutzgeister unseren Kunden beim Met Kaufen  dem entsprechenden Versuch beistehen.

Die Nornen – Schicksalsverkünderinnen im germanischen Glauben

Die Vergangenheit: Du hast Met getrunken und dich in den Honigwein verliebt.

Die Gegenwart: Du bist auf der Seite des Met Onkels, um weiteren Honigwein zu bestellen.

Die Zukunft: Du wirst abermals Met trinken. Ein Hoch auf diesen wunderbaren Trunk!

Es ist falsch anzunehmen, dass die Götter oder andere Wesen, wie Zwerge, Riesen oder Elben, die Geschicke der Welt und der Menschen auf ihr lenken – zumindest was die germanische Mythologie angeht. Und auch die (drei) weiblichen Wesen, welche als Weberinnen des Schicksals gelten, lenken dieses nicht. Das Schicksal hängt über allem und allen. Die Nornen, denen wir uns in diesem Text widmen wollen, sehen und verkünden es lediglich.

Dabei gibt es verschiedene Auffassungen darüber, was Nornen eigentlich sind. Aber meist werden sie als weiblich dargestellt. Einmal treten sie als Wesen aus dem Nebel auf, einmal als Asinnen, als Walküren, als menschliche Frauen, etc. Oftmals wird ihre Anzahl mit dreien angegeben. Aus dieser Konstellation ergeben sich ihre Aufgaben der Weissagung des Schicksals: Eine berichtet von der Vergangenheit, eine von der Gegenwart und eine von der Zukunft. Zuweilen gelten sie aber auch in der Gesamtheit als zukunftsweisende Wesen.

Ihr Platz in der Welt wird in der Edda dargelegt. So wohnen sie am Fuße der Weltenesche Yggdrasil, in der Nähe der Urdquelle, dem Brunnen der Weisheit. Laut dem Götterlied „Völuspá“ tragen die drei die Namen Verdandi, Urd und Skuld. Der erste Name kommt nur in diesem Lied vor, Skuld ist ebenfalls der Name einer Walküre und Urd wird – was sich schon durch die Ähnlichkeit zum Weisheitsbrunnen ergibt – als Personifikation des Schicksals angesehen. Die drei genannten spinnen der Snorra-Edda nach nicht nur das Schicksal, sondern halten auch Yggdrasil durch Bewässerung mit den Gaben des Urd- oder auch Urdabrunnens am Leben.

Neben dem Großen und Ganzen, dem Weltengeschick, das die Nornen unter Yggdrasil spinnen, verkünden sie aber auch das Schicksal einzelner. So kommen sie in weiteren Erzählungen an das Kindbett Neugeborener und sagen dessen Schicksal und Lebensdauer voraus. Sie zeigen Adligen beispielsweise, ob das Kind ein großer Herrscher wird. Nach gutem und schlechtem Schicksal wurden auch schnell die Nornen und gute und böse unterteilt. Das Schicksal hielt sich bei dieser Anschauung die Waage und das Gute kam von den einen, das Schlechte von den anderen Nornen – was der Idee der Vorbestimmung ein bisschen widerspricht. Auch was die Lebensdauer anging hatten die Nornen in einigen Geschichten ihre Finger im Spiel.

Die drei Welten der nordischen Mythologie: Teil III – die Unterwelt

Dies ist nun der dritte und letzte Teil unserer Betrachtungen zu den drei Welten der nordischen (und germanischen) Mythologie. Jene drei Welten liegen auf drei Ebenen am Weltenbaum Yggdrasil. Der Oberwelt und der Erde haben wir uns bereits gewidmet. Wir wissen nun, wo die Göttergeschlechter, die Lichtelben, die Menschen und die Riesen wohnen. Nun schauen wir uns aber auch noch die Unterwelt an. Hier führen uns die Wurzeln Yggdrasils hin. Nimm einen Schluck Honigwein vom Met Onkel und folge uns auf dieser Reise.

Die erste Station ist Schwarzalbenheim, die Heimat der Schwarz- oder auch Dunkelelben. Es handelt sich bei diesen Wesen mitnichten um böse oder schädliche Elben, sondern vielmehr um Zwerge. Handwerklich begabte Wesen, die nicht zuletzt den Thorhammer Mjöllnir geschmiedet haben. Aber auch für das Band, mit dem der Fenriswolf nach zwei kläglichen Versuchen endlich gebannt werden konnte, sind die Zwerge verantwortlich. Wir müssen also noch ein bisschen tiefer gehen (oder zurück, zu den Riesen etwa), um ein paar im Gemüte dunklere Gestalten anzutreffen. Noch ein Schluck Honigwein, mein Freund, und dann geht es auch schon weiter.

Nun sind wir in der zweiten der drei Stätten in Unterwelt, in Niflheim. Dies ist ähnlich Jötunheim ein Reich des Eises. Niflheim ist ein Teil der Urwelt, welche bestand, noch bevor die jetzige Welt namens Erde geschaffen wurde. Das Eis aus Niflheim und die Feuer aus Muspelheim sorgten für das Wasser (in anderen Quellen: für den Nebel), aus dem Ymir, das erste Lebewesen entstand. In Niflheim ist auch „Hvergelmir“ zu finden. Dieser Name bedeutet so viel wie „brausender Kessel“. Hvergelmir wird in der entsprechenden Mythologie als Ursprung aller Flüsse angesehen.

Gehen wir noch ein bisschen weiter. Und schon sind wir in Hel. Dieses Totenreich, wie so viele andere Details der germanischen und weiterer Mythologien, wurde von Walter Moers im Roman „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ phantastisch und mit viel Wahnsinn und Gewalt adaptiert und interpretiert. Hel ist das Totenreich, welches auch Helheim genannt wird. Geführt wird dieses Reich durch die gleichnamige Herrscherin, Hel. Sie ist die Riesentochter Lokis und Schwester des Fenriswolfes und der Midgardschlange. Sie empfängt die Toten, die des Stroh- bzw. Betttodes gestorben sind, wohingegen die Krieger, die in der Schlacht umkamen, von den Walküren nach Walhall geholt werden.

Puh, das war eine weite Reise; drei Welten mit je drei Hauptstätten. Wenn du dich stärken willst, dann kannst du im Shop des Met Onkels ganz hervorragenden Honigwein kaufen. Auch die richtigen Trinkutensilien findest du beim Met Onkel!

Die drei Welten der nordischen Mythologie: Teil II – die Erde

Die Erde ist die zweite, die mittlere Ebene an der Weltenesche Yggdrasil. Hier wohnen nicht nur die Menschen, deren Schicksal von den Göttern ermöglicht wird, sondern auch die Riesen. Und die Riesen sind es, die nicht nur die Natur rau und unwirtlich machen, nein, sie machen es auch den Göttern in der Oberwelt schwierig. Immer wenn ein Gewitter im Gange ist, kann man sich sicher sein, dass Thor seinen magischen Hammer Mjöllnir im Kampf gegen die Riesen einsetzt. Oft zum Zwecke des Schutzes der Götter, meist aber mit fruchtbaren Ergebnissen für die Erde und die Menschen, die auf ihr leben.

Auch die Erde teilt sich, wie die beiden anderen Welten des Yggdrasil-Universums, in drei große Stätten auf. Zum Beispiel gibt es da Midgard, die Heimat der Menschen. Diese wurde, je nach Überlieferung und Quelle, entweder von Odin und seinen zwei Brüdern aus dem Urgraben gehoben oder aber von eben diesen dreien aus den Überresten des ersten Riesen Ymir gestaltet. Midgard kann auch als Mittelerde bezeichnet werden, ein von den Göttern geschützter Raum, in dem die Menschen nach deren Wohlwollen leben können. Außerhalb dieser – von J. R. R. Tolkien adaptierten – Mittelerde befinden sich die anderen zwei Stätten der Erde.

Die zweite Stätte der Erde ist Jötunheim, die Heimat der Riesen. Jötunheim liegt außerhalb von Midgard, die Grenze bilden mehrere Flüsse sowie der sogenannte Eisenwald. Das Reich der Riesen wurde von den Nordmännern und Germanen erst im Osten, dann im Norden der ihnen bekannten (bzw. unbekannten) Welt vermutet. Der Wandel kam, als mehr über den Osten bekannt wurde. Aufgrund der eisigen Verhältnisse lässt sich annehmen, dass es sich bei den Riesen im nördlichen Jötunheim um Eisriesen handelt. Die Eisriesen (auch Frost- oder Reif-Riesen) bilden mit den Feuerriesen die zwei großen Riesengruppen der nordisch-germanischen Mythologie.

Die Feuerriesen haben entsprechend ihr eigenes Reich, ihre eigene Stätte. Diese liegt ebenfalls in der Erden-Welt und außerhalb von Midgard. Das Reich der Feuerriesen heißt Muspelheim. Es liegt im Süden, was nicht verwundert, da das Klima vom Ausgangspunkt der indogermanischen, germanischen und vor allem nordischen Völker nach Süden hin immer wärmer wird. Aus Muspelheim sprühen den Sagen nach Funken, einige davon bildeten die Himmelskörper. Dies kann eine Metapher für Vulkane sein.

Midgard und Asgard verbindet nicht nur der Regenbogen Bifröst, sondern auch der Met. Der Honigwein des Met Onkels beweist es; wer von ihm trinkt, der erfährt das Wunderbare, das den Göttern innewohnt. Der Dichter- und Göttertrunk, der Honigwein, wartet in verschiedenen Ausführungen im Shop des Met Onkels auf dich.

Die drei Welten der nordischen Mythologie: Teil I – die Oberwelt

Gemeinhin kann man die Oberwelt in drei Teile teilen, was auch auf die anderen beiden Welten zutrifft. Insgesamt gibt es also neun wichtige und große Stätten, welche durch die Weltenesche Yggdrasil aufgeteilt werden. Diese Stätten sind zuweilen nochmals unterteilt. In diesem Text geht es aber vorerst um die Oberwelt, die Welt, die von den Asen und Wanen sowie ihren Helfern (Walküren, Lichtelben, etc.) und den Einheriern, den gefallenen Kriegern, bewohnt wird.

Die erste Stätte in der Oberwelt heißt Asgard, die Heimstatt der Asen. Dies ist das ältere der beiden Göttergeschlechter, welches aus dem größten, mächtigsten und weisesten der Götter hervorgegangen ist: aus Odin. In Asgard befindet sich unter anderem dessen Hochsitz „Hlidskialf“, von dem er die neun Welten überblicken kann. Auch befindet sich Walhall, die Fest- und Kampfhalle der Einherier in Asgard. Dort trinken sie unter anderem den Göttertrunk Met. Die Asinnen wohnen in „Vingólf“. Von Asgard geht auch die Regenbogenbrücke zur Menschenwelt, „Bifröst“, ab.

Neben Asgard gibt es in Oberwelt auch noch Wanenheim, dort lebt das jüngere Göttergeschlecht der nordisch-germanischen Mythologie, die Wanen. Sie sind der Erde wohl durch ihre von Asgard getrennte Heimstatt, aber auch durch ihre Aufgaben den Menschen gegenüber näher. Bei den Wanen handelt es sich um die Götter des Ackerbaus und des Herdfeuers. Sie verkörpern darüber hinaus eine gewisse Erd- und Naturverbundenheit (aber nicht im Sinne der Riesen) und sorgen für Fruchtbarkeit und Reichtum.

Die dritte Stätte in Oberwelt ist Albenheim. Hier wohnen der Edda nach die Lichtelben. Albenheim war ein Geschenk der Götter an Freyr, einen Wanen. Er bekam Albenheim als Zahngeschenk, also als Gabe für seinen ersten sichtbaren Zahn. Neben den Lichtelben, die unter anderem für die Fruchtbarkeit der Natur verantwortlich sind, wohnt nach einigen Annahmen auch Freyr in Albenheim.

Zusammenfassend kann man sagen, dass in der Oberwelt jene Wesen wohnen, welche die Geschicke der Menschen und der Natur leiten. Sie sorgen dafür, dass das Schicksal erfüllt wird und die Natur wunderbare Blüten trägt, welche von den Bienen abgeerntet werden können. Der süße Nektar wird zu einem dicken Saft und diesen kann der Met Onkel dann zu Honigwein verarbeiten. Aus diesem Honigwein macht er entweder direkt Flaschen- oder Kanisterware oder er veredelt das herrliche Getränk mit weiteren Gaben der Natur. Den Wesen aus Oberwelt sei’s gedankt: Im Online Shop des Met Onkels findest du 40 verschiedene Sorten; und obendrein das richtige Trinkgefäß für deinen Geschmack.

Der Wal-Knoten – Der Knoten der gefallenen Krieger

 

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Der Wal-Knoten, Walknoten oder auch Valknutr lässt sich als Symbol des Kultes um die oberste Gottheit der nordischen Mythologie, Odin, verstehen. Bei den drei ineinander „verknoteten“ Dreiecken handelt es sich um eine ausgeklügelte Symbolik. Als Wal-Symbol zeigt es zum einen den Weg des Kriegers: Das Leben, den Tod und die Wiederauferstehung (mithilfe der Walküren). Zum anderen wird die Dreifaltigkeit aus den Anfangs drei Brüdern Odin, Wili und Wê symbolisiert. Die neun Ecken bzw. neun Linien, welche sich aus dem Symbol ergeben, zeigen die neun Welten auf, die an der Weltenesche Yggdrasil zu finden sind und durch die Odin reisen kann.

Dieses Symbol wurde bereits zur Hochzeit der nordischen Mythologie verwendet und ist keine Neuschöpfung im Sinne des Neuheidentums. Neben Steinen, welche die Sagen bildhaft wiedergeben, wurde der Walknoten auch auf Grabsteine gemeißelt. Es kann angenommen werden, dass das Symbol Walküren, oder wenn nicht sie, dann die Fylgjen, anlocken bzw. überzeugen sollte. Das Ziel war es wohl, dem Verstorbenen eine größere Chance für die Aufnahme in Walhalla oder bei den Ahnen zu geben. Vorausgesetzt, dass die Fylgjen im Sinne des Ahnenkultes angesehen wurden.

Noch bzw. wieder wird das Symbol verwendet, meist von Neuheiden und anderen Freunden der nordisch-germanischen Mythologie. Aber neben aller Symbolik und dem, was dahinter steht, so ist bei der Huldigung der Gottheiten und bei den für sie veranstalteten Treffen doch eins nicht zu vergessen: Die Lebensfreude. Und um diese zu verbildlichen gibt es den Trank der Götter; den Met. Der Honigwein und die weiteren Metsorten des Met Onkels, in denen ebenfalls Honigwein enthalten ist, findest du im Shop-Bereich.  Dort kannst du den herrlichen Met kaufen. Neben einzelnen Flaschen gibt es auch Kanister für größere Tafeln und Runden. Zudem bietet der Met Onkel auch Trinkgefäße und Fanartikel an.

Entgegen dem Wunsch zur Aufnahme in Walhalla (Odin ist übrigens auch der Gott des Wunsches) nutzen Neuheiden das Symbol meist nur zum Ausdruck ihres Glaubens bzw. ihres verstärkten Interesses an der nordisch-germanischen Mythologie. Das Symbol ist neben der Verwendung auf der Kleidung oder als Schmuckanhänger auch als Tattoo sehr beliebt. Es gibt überdies verschiedene Ausführungen, komplexere Zeichenarten und jene, die „ohne Absetzen“, also mit einem Zug gezeichnet werden können. Letztere dienen im magischen Sinne zudem als Schutzsymbol gegen böse Geister.

Es steckt also viel drin in diesem Symbol des Walknotens. Eine in der Deutung sehr umfangreiche, wenn auch in der Bildhaftigkeit einfach gehaltene Grafik. Und damit eine Verbildlichung der Sagenwelt an sich, die nicht nur der Geschichten wegen, sondern auch aufgrund ihrer Rolle als Metapher für das wahre Leben interessant ist.

Das Symbol der Weltenesche Yggdrasil

 

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Der Weltenbaum selbst kann als Symbol gesehen werden. Er verkörpert die Einigkeit der neun Welten, die in der nordisch-germanischen Mythologie beschrieben werden. Auch zeigt sich in den drei Ebenen der Esche wieder die in der Mythologie und Sagenwelt oft verwendete Zahl 3. Im Hinblick auf die dimensionalen Ausprägungen Yggdrasils wird gesagt, dass die Welt nur so weit reicht, wie es auch die Zweige (Himmelsreich, Oberwelt) und Wurzeln (Unterwelt) tun. Die Schöpfung, die Erde also und alles Leben auf ihr sind zudem nur so lange existent, wie es auch Yggdrasil ist. Die Weltenesche ist damit die mythologische Versinnbildlichung der Raumzeit.

Um Yggdrasil bildlich darzustellen, gibt es die unterschiedlichsten Symbole. Erste in Stein gemeißelte Symbole aus dem 11. Jahrhundert zeigen eine quadratische Form, die auf einer Ecke steht. Von der Mitte aus, in der eine durchgehende, vertikale Linie den Stamm des Baumes mimt, zu den Seiten hin erstrecken sich stilisierte Äste. Weitere Symbole sind Rund und zeigen den Baum in einer weniger geometrischen, sondern eher künstlerischen Form. Die Zweige und Wurzeln sind verschlungene Linien, die sich auf Höhe des Stammes treffen und ineinander übergehen. Eine Verdeutlichung der Zweigestalt des Menschen und der Natur: Gut und Böse; Leben und Tod; und alles dazwischen. Letztere Darstellungsvariante wird auch oft den Kelten und dem Bildnis ihres Lebensbaums zugeschrieben.

Die neun Welten, welche von Yggdrasil durchwachsen und gebildet werden, sind in Oberwelt Asgard, das Heim der Asen; Wanenheim, das Heim der Wanen; und Albenheim, das Heim der Lichtelben. Auf der Erde breitet sich Yggdrasil ebenfalls in drei Welten aus: In Midgard, der Heimat der Menschen; in Jötunheim, der Heimstatt der Riesen; und in Muspelheim, der Heimstatt der Feuer-Riesen. Schließlich durchläuft Yggdrasil auch die Unterwelt: In Schwarzalbenheim siedeln die Dunkelelben oder auch Zwerge; in Niflheim sind das Eis und dessen Riesen zuhause; und Hel ist das Totenreich der gleichnamigen Tochter Lokis.

Auch in Walhall, der Heimstatt der gefallenen und von den Walküren eingesammelten Krieger, ist Yggdrasil vertreten. Von ihren Blättern nascht die Ziege Heidrun. Sie ist es, die durch den Genuss der Blätter der Weltenesche den Göttertrunk Met von sich gibt. Die Walküren schenken den Einheriern, den Kriegern der letzten Schlacht, den Met in ihre Trinkhörner. Auf Trinkhörner und Honigwein musst du aber nicht bis nach Walhalla warten. Beides gibt es im Shop des Met Onkels. Du kannst dort leckeren Honigwein kaufen – und vieles mehr.  Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, Einkaufen und letztendlich beim Genießen.

Das Sonnenkreuz-Symbol der Wikinger und Germanen

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Das manchmal auch Radkreuz genannte Symbol des Sonnenkreuzes ist älter als die Kultur der Wikinger und auch älter als die der Germanen. Schon 1500 vor Christus und davor wurde das Symbol verwendet. Aufgrund der langen Zeit des Bestehens sowie der vielen Völker, Kulturen und Glaubensrichtungen wurde dem Zeichen von Zeit zu Zeit auch eine neue Bedeutung zugemessen. Allgemein lässt sich aber sagen, dass das Sonnenkreuz den Verlauf der Sonne, den Zyklus von Tag und Nacht sowie auch den Ablauf der Jahreszeiten beschreiben kann. Das Symbol selbst ist schnell erklärt und gezeichnet: Es handelt sich um einen Kreis mit zwei durch den Mittelpunkt verlaufenden, aufeinander senkrecht stehenden Linien.

Ein Deutungsversuch beinhaltet den Glauben an eine flache Welt, an eine Scheibe sozusagen. Diese wird durch die waagerechte Linie verdeutlicht. Die senkrechte Linie zeigt entweder Schnittpunkte von Mittag und Mitternacht an, oder aber Yggdrasil. Der Kreis gibt die Sonnenlaufbahn an. Links startet also die Sonne, überläuft den Zenit und geht rechts unter. Dann vollführt sie noch eine Halbrunde in der Unterwelt, nach der sie wieder links aufgeht. Die vier gleichgroßen Teile können aber auch die Jahreszeiten darstellen und die Bahn der Sonne wird durch den äußeren Kreis dargestellt. Möglich ist, dass der Mittelpunkt die Erde darstellen soll, falls ein geozentrisches Weltbild vorliegt.

Sowohl von den Germanen, speziell von Wikingern, aber auch von Christen wurde und wird das Symbol verwendet. Von letzteren sicherlich auch als stilisiertes Kreuz. Ebenfalls religiös im indogermanischen Sinne kann es als geschlossene Swastika angesehen werden, also als Zeichen des Glücks. Unklar ist dabei aus welcher Art Swastika es hervorging, ob die Haken nach links oder rechts gerichtet waren – letztlich kann das Rad aber auch als Aufhebung dieser Überlegung dienen, da beide Formen in ihm vereint sind. Das Sonnenrad gilt so auch hier als Sinnbild des Vollkommenen, der „runden Sache“ sozusagen.

Ohne die Sonne und die Lichtelben wäre das Blütenwachstum in der Natur nicht möglich und die Bienen hätten nichts zu tun. Das wäre schade, denn dann könnte auch der Met Onkel seine Arbeit einstellen, wenn niemand mehr Met kaufen könnte. Zum Glück scheint aber die Sonne und so ist das Lager des Met Onkels reich gefüllt mit Honigwein und honigweinhaltigen Getränken. Besonders lecker schmeckt der Göttertrunk natürlich aus einem Trinkhorn – auch dieses sowie weitere Trinkgefäße gibt es im Shop des Met Onkels. Und neben Flaschen wird der Honigwein zudem in Kanistern angeboten; für große Feste und geselliges Beisammensein. Eine runde Sache eben!

Das dreifache Horn Odins – ein Symbol des Mets

 

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Das dreifache Horn Odins, auch „Trinkhörner“ oder „Mond-Walknoten“ genannt, ist mit der immer wiederkehrenden Zahl 3 unschwer als Zeichen Odins zu erkennen. Denn Odin, als Versinnbildlichung seiner Selbst und seiner zwei Brüder Wili und Wê, ist selbst die Dreifaltigkeit, welche in indogermanischen Religionen und Mythenwelten häufig anzutreffen ist. Zudem steht die Zahl 3 auch für den Werdegang eines würdigen Kriegers: Dieser gestaltet sich nämlich durch die Geburt, den Tod und die Wiedergeburt bzw. das zweite Leben in Walhall. Odin und Walhall – das sind zudem Wegweiser zu einer weiteren Deutung des Symbols: Denn in die Trinkhörnern wird Met gegeben.
Und damit steht das Symbol der drei Hörner noch mehr in Zusammenhang mit Odin. Denn er war es, der den Met der Weisheit und der Dichtung durch eine List ergattern konnte. Im Rausch des Mets und in einem Zustand emotionaler Aufgewühltheit wurde Odin zudem zum ersten Dichter der neun Welten. Andererseits ist Odin, gemeinsam mit seiner Frau Freya (nach anderen Quellen: Frigg), der Herrscher von Walhall. Und dort gibt es neben Bier auch den Honigwein in rauen Mengen. Freya (Frigg) händigt jedem Einheriar, also jedem nach Walhall kommenden Krieger, ein Trinkhorn aus, welches die Walküren dann füllen.
Eine abgewandelte Form des Symbols wird nicht mit drei Hörnern, sondern mit drei Halbmonden dargestellt. Ein solches Symbol gilt der Verehrung Freyas / Friggs. Denn der Mond ist nicht zuletzt ein Symbol für die Magie und die Fruchtbarkeit, und die Wanin ist nicht zuletzt die Göttin des Frühlings, der Liebe; und sie gilt als eine Zauberlehrerin. Somit kann dieses dreifaltige Symbol auch als Kult-Bildnis für Walhall und die Verbindung von Odin und Freya / Frigg dienen. Durch die zuweilen einfachen Ausführungen kann es zudem als Schmuckmotiv oder als Tattoo getragen werden.

 

Wer auf der Suche nach echten Trinkhörnern sowie weiteren Trinkgefäßen und natürlich auch auf der Suche nach einer Befüllung ist, der befindet sich bereits auf der richtigen Seite. Denn beim Met Onkel gibt es nicht nur die wunderbar geformten und bildhübschen Trinkutensilien, sondern auch die Möglichkeit, den feinsten Honigwein zu kaufen. Auch weitere Met-Sorten (insgesamt 40 verschiedene), die neben Honigwein auch noch andere Bestandteile enthalten, hat der Met Onkel auf Lager. Diese feilgebotenen Getränke sind ebenfalls ein Symbol; ein Symbol für den puren Genuss, für Lebensfreude und für Geselligkeit. Denn nichts ist schöner als einen guten Tropfen in der Runde zu teilen. Wir wünschen allen Freunden des guten Honigweins einen guten Genuss und einen ordentlichen Hieb aus dem Trinkhorn!