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Alltag der Germanen

Zwar geht ist im folgenden Text um den Alltag der Germanen, jedoch lassen sich die gegebenen Fakten auch auf die Kelten und die Illyrer beziehen, da diese drei Völker urverwandt waren und alle drei über einen nordischen Schlag verfügten. Deshalb ist es auch sehr wahrscheinlich, dass der Met genannte Honigwein in den Gesellschaften der drei Völker den etwa gleichen Rang hatte. Heute kann der Honigwein des Met Onkels zur Völkerverständigung genutzt werden. Denn der Met Onkel Shop ist dank des Internets von überall aufrufbar. Und das heißt: Honigwein für alle.

Die Dörfer der Germanen waren oft geschlossene Gemeinschaften aus Bauern auf mehreren Höfen. Die Sippen eines Dorfes lebten oft in enger Nachbarschaft oder sogar auf dem gleichen Gehöft. Jeder Hof oder auch die jeweilige Sippe erwirtschaftete das Lebensnotwendige auf dem eigenen Grund. Wurden dieser Grund oder das Dorf angegriffen, dann fand die Verteidigung um jeden Preis statt. Denn auch wenn es innerhalb eines Dorfes meist friedlich zuging, so waren die Germanen nicht nur Bauern, sondern auch gestandene Krieger.

Das bäuerliche Leben unterscheidet sich heute eigentlich nur in zwei entscheidenden Punkten von jenem zu Zeiten der Germanen: Einmal gibt es heute viel mehr Hilfsmittel, vor allem maschinelle und elektronische. Zum wurde ein Bauer im Laufe der Zeit der Nahrungsbringer für immer mehr Menschen, sodass wir heute riesige Monokulturen anstelle von abwechslungsreichen Kleingärten haben. Der germanische Bauer hielt sich aber schon in seiner Zeit Rinder, Ziegen, Schweine, Schafe, Pferde sowie Hühner. Im eigenen Garten befanden sich Obstbäume und Gemüsebeete.

Die Bienenzucht war ebenso bekannt und verbreitet. Der Honig diente als Nahrung, als Süßungsmittel, Medizin und nicht zuletzt auch als Ausgangsstoff für den Honigwein. Dank der Überlieferung der Rezepte und Methoden, die um 1350 auch erstmals in Deutsch niedergeschrieben wurden, kann der Met Onkel heute viele verschiedene Honigweine in seinem Shop anbieten. Neben der Nahrungsbeschaffung gab es aber auch noch mehr Aufgaben in einem germanischen Dorf.

Die Frauen der Germanen waren vor allem im Winter damit beschäftigt, Garn zu spinnen und Tuch herzustellen. Daraus wurde anschließend Kleidung genäht. Bei jedweder Arbeit wurden zudem die Kinder angelernt, sodass sie das notwendige Wissen für das Leben in der Gemeinschaft schon früh erlernten. Die Frau hatte dabei aber keinen untergeordneten Rang, sondern stand als Gefährtin des Manns neben ihm auf gleicher Stufe.

Alle Sitten und Gebräuche sowie die Rechtsprechung wurden mündlich weitergegeben. Lange Zeit gab es bei den Germanen keine schriftlichen Zeugnisse. Schriftlich dargelegt sind allerdings die Angebote des Met Onkels. Die leckeren Honigweine können im Shop bestellt werden.

Die Kinder der Wikinger

Es gibt drei große Mythen, welche das Volk der Wikinger in der heutigen Zeit begleiten. Der erste Mythos ist, dass Wikinger stets kriegerische und brandschatzende Mannen waren. Im Heimatdorf herrschte jedoch ein zwar striktes, aber kein gewaltvolles Zusammenleben. Der zweite Mythos ist das allgegenwertige Vorhandensein des Met genannten Honigweins. Auch wenn heutzutage die Möglichkeit besteht, jederzeit Honigwein beim Met Onkel zu bestellen, so war dies zu Wikingerzeiten nicht gegeben. Der dritte Mythos ist „Wickie“ geschuldet: Denn weder trieben die Kinder der Wikinger so viel Schabernack, noch trugen sie oder die erwachsenen Wikinger Helme mit Hörnern daran.

Nicht nur die Regeln für das Zusammenleben im Dorf und mit den Nachbargemeinden waren strikt, auch im Umgang mit den Kindern gab es bei den Wikingern strenge Regeln. Dies begann schon bei der Geburt. Kam ein Kind augenscheinlich krank oder behindert auf die Welt, so wurde es noch vor der ersten Nahrungsaufnahme aus dem Haus gebracht und sich selbst überlassen. Aber auch gesund geborene Kinder konnten in den ersten Jahren an vielen Krankheiten sterben. Es wird angenommen, dass lediglich die Hälfte der gesund geborenen Kinder älter als fünf wurde.

Etwa ab dem siebten Lebensjahr wurden den Kindern die Sitten und Gebräuche sowie wichtiges Wissen für die Ausübung eines Berufs vermittelt. Neben Bauern, Handwerkern, Schiffsbauern und Seefahrern gab es natürlich auch Imker bei den Wikingern. Diese ernteten den Rohstoff für den Met genannten Honigwein. Heute kann dieser einfach beim Met Onkel bestellt werden. Auch die Kampfausbildung gehörte – zumindest bei den Jungen – zur Kindheit und zur Jugend.

Schulen gab es bei den Wikingern bis zur Christianisierung nicht, das nötige Wissen wurde mündlich weitergegeben. Ausbildungen bei Handwerkern oder in anderen Fachgebieten wurden ebenfalls durch das Zeigen der nötigen Handgriffe und durch mündliche Erklärungen realisiert. Ob in Form von Sagas oder durch die Skaldendichtung Rezepte für Honigwein weitergegeben wurden, oder ob auch dieses Wissen nur mündlich existierte, das ist nicht zu 100 Prozent geklärt.

Neben den Hürden der Kindheit und der frühen Einbeziehung in die Pflichten, welche es in der Gemeinschaft gab, hatten die Kinder auch ein wenig Freizeit. Sogar Spielzeug gab es bei den Wikingern. Meist waren dies Modelle von Schiffen oder von Waffen. Größere Jungen schnitzten sich nicht zuletzt auch Holzschwerter und Schilde, mit denen sie den Kampf übten.

Nichts für Kinder aber sehr gut für die Gemeinschaft und für die Völkerverständigung ist der Honigwein des Met Onkels. Im Met Onkel Shop gibt es die unterschiedlichsten Honigwein-Kreationen für jeden Geschmack.

Das Thing

Das Thing – auch ting oder Ding genannt – war bei den alten Germanen, aber auch bei den Wikingern jene Volksversammlung, bei der Gesetze entschieden, aber vor allem auch angewandt wurden. An der extra dafür angelegten Thingstätte, welche sich meist ein Stück abseits des Dorfes auf einer Anhöhe oder unter einem signifikanten Baum befand, wurde das Thing abgehalten.

Das Thing fand also unter freiem Himmel statt. Es gab klare Regeln zum Ablauf dieser Veranstaltung, welche je nach Größe der Gemeinde und Anzahl der Ordnungspunkte mehrere Tage dauern konnte. Da das Thing immer draußen und nur am Tage veranstaltet wurde, entspringt aus dieser Art der Volksversammlung auch der Begriff „Tagung“. Zudem ergibt sich daraus der Sinn der Wendung „etwas vertagen“. Auch das Wort „dinglich“, welches so viel wie „das Gericht betreffend“ meint, entstand dem Thing und dessen Wortstamm.

Es verhielt sich mit dem Thing also ähnlich wie mit dem Honigwein. Denn zum einen gibt es den Met als solchen, zum anderen aber auch Sorten des Honigweins, welche abgewandelt sind. So wie sich Wörter über die Jahre verändern, so erschuf auch der Met Onkel im Laufe der Zeit viele verschiedene und mit allerhand Geschmäckern erfüllte Honigweine. Und so wie der Met Onkel ein Initiator des guten Geschmacks ist, so gab beim Thing auch einen Initiator bzw. einen Vorsteher und Veranstaltungsleiter.

Meist war es das Oberhaupt des Stammes oder der Sippe bzw. der König eines Gebiets, der dem Thing vorstand. Nach den Beschreibungen des römischen Historikers Publius Cornelius Tacitus wurde der erste Tag des Things für die Besprechung von politischen und militärischen Angelegenheiten genutzt. Dabei soll viel Alkohol geflossen sein – sicherlich hat der Met genannte Honigwein dabei keine untergeordnete Rolle gespielt. Aber erst am zweiten Tag, wenn alle wieder nüchtern waren, wurden die entsprechenden Beschlüsse gefasst.

Zwischen den einzelnen Thing-Veranstaltungen konnten Monate oder sogar Jahre liegen. Die Termine wurden nach Mondphasen entschieden. Im Falle eines Krieges konnten die Versammlungen auch außerhalb des Plans stattfinden. Auch wenn ein Fall der Rechtsprechung der Dringlichkeit bedurfte, konnte das nächste Thing vorgezogen werden. Nicht zuletzt war die Veranstaltung auch ein kulturelles Ereignis, da Jungen im gewissen Alter im Rahmen des Things als Männer bestätigt und in die Versammlung aufgenommen wurden. Sicherlich gab es dazu auch einen Schluck Honigwein.

Ob Thing oder einfach nur eine Gartenparty: Heutzutage kann man den Honigwein vom Met Onkel jederzeit und zu den verschiedensten Anlässen genießen. Natürlich kann er in gewissen Mengen – wie damals zur Diskussion von bestimmten Themen – auch zu einer „freien Zunge“ führen. Im Met Onkel Shop gibt es die verschiedensten Sorten.

Runen

Als Runen bezeichnet man jene Schriftzeichen, die von verschiedenen Völkern im germanischen Raum genutzt wurden. Es wird davon ausgegangen, dass die Runen von anderen Schriften und Zeichen abstammen. Dafür spricht die Ähnlichkeit einiger lateinischer Buchstaben mit den entsprechenden lautgleichen oder lautähnlichen Runen. Aber auch andere Alphabete neben dem lateinischen, zum Beispiel das griechische, können als Quellen gedient haben. Es ist also genau wie mit dem Honigwein des Met Onkels: Zwar entspringt er den alten Traditionen zur Herstellung des Honigweins, jedoch vermag der Met Onkel durch neue Ideen immer wieder Einzigartiges zu erschaffen.

Die Runen des Runen-Alphabets sind aus drei Hauptteilen in jeweils veränderlicher Anzahl gebildet. Die einzelne Rune besteht nämlich aus einem oder mehreren Stäben „|“, dazu aus einem oder mehreren Zweigen „/“ bzw. „\“ und überdies aus Haken „<“, „^“, „v“ oder „>“. Der Stab ist dabei immer ein gerade und vertikal verlaufender Strich, bei den Zweigen und Haken können auch geschwungene Formen auftreten. Einige Runen setzten sich nur aus zwei der genannten Bestandteile oder aus mehreren Arten eines Bestandteils zusammen.

Vor der Zeit der Wikinger gab es Runen-Schriftstücke, die von links nach rechts, aber auch solche, die von rechts nach links geschrieben wurden. Mit dem Aufkommen der Wikinger hat sich allerdings das rechtsläufige Schreiben für die Runen durchgesetzt. Unklar ist neben der horizontalen Schreibrichtung allerdings die Rolle der auf dem Kopf stehenden Runen. Es ist nicht einwandfrei geklärt, ob diese eine spezielle Bedeutung hatten. Runen-Namen und deren Lautschrift wurden zudem erst ab dem 8. Jahrhundert festgehalten. Eine Rune wurde dabei mit einem Wort benannt, das mit ihr beginnt. „fehu“ ist zum Beispiel der Name der f-Rune, heißt aber auch „Besitz“ oder „Vieh“.

Neben all dem Wissen, welches schon zu den Runen besteht, so haben sie sich doch etwas Magisches oder zumindest etwas Rätselhaftes erhalten. Die sogenannten „alu-Inschriften“ finden sich zum Beispiel auf Urnen und Goldblechen, die als Schmuck dienten. Über die Bedeutung der drei Runen, welche das Wort „alu“ formen wurde lange spekuliert. Bedeutungen wie „Schutz“ oder „Verzauberung“ wurden hineininterpretiert. Sprachhistorisch wurde aus „alu“ aber vermutlich das altnordische Wort „öl“, welches im Schwedischen heute für „Bier“ steht, früher auch für „Honigwein“. Im Altpreußischen wurde „alu“ auch als Bezeichnung für den Met genannten Honigwein benutzt.

Wie man es dreht und wendet, eins ist sicher: Heute versteht jeder im hiesigen Kulturkreis die Worte Met und Honigwein, ob gesprochen oder geschrieben. Und so kann der Met Onkel seinen Honigwein auch jedem, der den Met Onkel Shop besucht, anbieten. Eindeutig und gut beschrieben.

Das Göttergeschlecht der Wanen

Im nordischen Glauben gibt es zwar den einen Göttertrunk: Honigwein, oder auch Met genannt. Allerdings laben sich gleich mehrere Götter, ja sogar mehrere Göttergeschlechter am Honigwein. Das älteste Göttergeschlecht bilden dabei die Wanen. In einigen Schriften wird den Wanen Wanenheim (auch „Vanaheimr“) als Wohnstätte zugeordnet. Dort sollen die insgesamt fünf Götter dieses Geschlechts wohnen und wirken. Neben dem Genuss von Honigwein ist es auch noch ihre Aufgabe, für die Pflege und den Schutz der Herdfeuer und Felder in der hiesigen Welt zu sorgen. Sie dienten bei den Wikingern also meist als Götter der Bauern, der Frauen und Kinder bzw. als Götter für den Alltag.

So ist Freyr zum Beispiel jener Fruchtbarkeitsgott, der über das Wetter und über das Gedeihen der Pflanzen im Erdreich wacht. Freyr gilt als sanft und friedliebend. Dementgegen gilt er aber auch als wagemutiger Reiter und besitzt ein machtvolles Schwert. Neben Wanenheim wird ihm auch Alfheim, das Reich der Feen, als Wohnort zugeordnet.

Die Göttin Freya ist die Schwester von Freyr. Sie ist die Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe. Im Verlauf der Auseinandersetzungen der Wanen mit dem jüngeren Göttergeschlecht der Asen wird Freya als Geisel genommen und später die Gattin Odins. Zudem wird sie zur Anführerin der Walküren. Neben Odin ist auch Freya für die Auswahl der Krieger in Walhalla zuständig.

Die Göttin des Goldes, Gullveig, wird zugleich als Weise und als Seherin verehrt. Sie hütet nicht nur Schätze in der Welt der Götter, sondern soll auch die Reichtümer der Menschen behüten. Zudem ist sie die Schutzherrin der „Seiðr“ genannten Zauberei bzw. Seherei.

Nerthus ging wahrscheinlich als weibliches und der Erde verschriebenes Pendant des Wind- und Meergottes Njörðr hervor. Nerthus wird auch manchmal als „Mutter Erde“ beschrieben, jedoch oft als Göttin, welche alles Häusliche schützen soll.

Njörðr ist, wie schon erwähnt, der Gott des Windes und des Meers. Zudem steht auch er für die Fruchtbarkeit im Hinblick auf die zu erwartende Ernte. Für die Fischer und alle anderen Seefahrer ist er der schützende und behütende Gott. Auch er wird als friedlich und sanft beschrieben.

Ob man es dem Honigwein zuschreiben kann, dass die fünf Götter des Wanen-Geschlechts so friedlich sind? Sicherlich zum Teil. Wer auch gern vom Göttertrunk kosten möchte, der kann sich im Shop des Met Onkels seine Lieblingssorte der verschiedenen Honigweine heraussuchen. Ob reiner Met nach herkömmlichen Rezept oder aromatisierter Honigwein: Beim Met Onkel gibt es unzählige Variationen für alle Geschmäcker. Met vom Met Onkel ist ein einzigartiges, fast göttliches Erlebnis.

Die Asinnen – Weibliche Gottheiten im Geschlecht der Asen

Neben den 27 männlichen Göttern gibt es im Geschlecht der Asen auch noch 22 weibliche Gottheiten – die Asinnen. Damit steigt die Anzahl der Gottheiten dieses kriegerisch-herrschaftlichen Geschlechts auf 49 Gottheiten. Zusammen mit den Wanen sind es also 54 Götter, welche die nordische Mythologie beherrschen. Wer im Shop des Met Onkels unterwegs ist, der wird für jeden dieser Gottheiten mindestens einen Honigwein entdecken. Natürlich sind die Honigweine des Met Onkels aber in erster Linie für seine Kunden gedacht. Bestellungen sind daher willkommen.

Auch bei den Asinnen werden wir nicht jede im Einzelnen betrachten können, aber zumindest einige spezielle Göttinnen. Sif beispielsweise ist die Frau des Thor. Bekannt ist sie für ihr Goldhaar, welches als Symbol für reifes Getreide steht. Sif ist damit eine Göttin der Fruchtbarkeit.

Die Asin Thrud ist die Tochter von Sif und Thor. Sie wurde einst einem Zwerg namens Alwis als Frau versprochen. Jedoch verwickelte Thor Alwis in ein Gespräch, welches die ganze Nacht und bis zum Morgengrauen andauerte. In den Strahlen der aufgehenden Sonne erstarrte der Zwerg dann zu Stein und Thrud musste ihn nicht mehr heiraten.

Frigg ist eine der wichtigsten Asinnen – nicht zuletzt weil sie mit Odin leiert ist. Frigg wird in einigen Quellen mit Freya gleichgesetzt. Frigg ist die Behüterin der Ehe und Behüterin der Mutterschaft. Frigg hat viele Dienerinnen, zum Beispiel Fulla, die ihr Schmuckkästchen bewacht. Var ist ebenfalls eine Dienerin Friggs und wacht über die Liebesverträge von Eheleuten. Sie ist die Göttin der Liebestreue. Syn gehört auch zu Friggs Gefolge. Sie sorgt dafür, dass niemand bei den Gerichtsverhandlungen des Things die Wahrheit verschweigt.

Sol trägt den gleichen Namen wie der römische Sonnengott. Auch die Asin Sol bringt das Licht und fährt als Sonne in einem Wagen über den Himmel. Sie ist die Schwester von Mani, dem Mondgott. Der Sonnenwagen Sols wird stets von einem Wolf verfolgt, der in einigen Quellen Skalli genannt wird. Auch soll er während Ragnarök die Sonne bzw. Sol verschlingen, andere Quellen sprechen an dieser Stelle vom Fenriswolf. Für die neue Welt hinterlässt Sol aber eine Tochter, die noch heller strahlt.

Ob helle Honigweine oder dunkler Met, im Shop des Met Onkels gibt es die verschiedensten Arten des Göttertranks. Hier findet man nicht nur fruchtigen Met, sondern auch schwarzen Honigwein, Honigwein in Flaschen und Kanistern sowie Schank- und Trinkzubehör. Ein Besuch im Shop des Met Onkels lohnt sich also für jeden Fan des Honigweins. Götter, Halbgötter und natürlich gewöhnliche Menschen sind herzlich willkommen!

Die Sesshaftigkeit im Verlauf des Mittelalters

Die germanischen Stämme wurden durch die Entstehung des Ackerbaus sesshaft. Bis zur Ansiedlung an bestimmten strategisch wichtigen Punkten und bis zur Gründung von Städten dauerte es aber noch einige Jahrhunderte – zumindest in weiten Teilen des einst germanischen Gebiets Europas. Denn auch wenn frühe Germanen schon Häuser und Höfe errichteten, so waren diese Holzkonstruktionen meist sehr anfällig für Feuchtigkeit und damit für Fäulnis. Ein Haus bestand damit meist nur eine Generation lang. War der Boden der dazugehörigen Landscholle danach noch fruchtbar, wurde ein neues Haus gebaut. War der Boden ausgelaugt, so zogen die Bauern weiter.

Der Honig für den Honigwein wurde in dieser Zeit noch aus den Stöcken wilder Bienen gewonnen. Imkereien und Siedereien für Honigwein (oder „Met“) wurden erst mit der dauernden Sesshaftigkeit gegründet. Damit wurde auch erst mit Siedlungen und Städten der Honigwein das Volksgetränk Nummer eins – bevor er vom Bier abgelöst wurde. Seit ein paar Jahrzehnten erfährt er ein Comeback und kann in verschiedenen Formen im Shop des Met Onkels bestellt werden. Häufigere Besuche beim Met Onkel lohnen sich, da es immer zu Angeboten von neuen Honigwein-Kreationen kommen kann.

Mit der steigenden Sesshaftigkeit, die durch die Wiederbevölkerung alter Römerstädte, aufkommende Handelswege bzw. deren Kreuzungen und mit der Christianisierung und damit einhergehenden Klostergründungen kam, entwickelten sich zwei recht unterschiedliche Arten von Siedlungen: Dörfer und Städte.

Die Großzahl der Menschen im Mittelalter lebte auf dem Land. Dabei waren die Häuser meist dem Klima angepasst. Im Inland und fern von den Küsten waren die Häuser meist aus Holz, teils auch aus Stroh und Lehm. Häuser in regenreichen Gebieten oder solche, die am Meer standen, waren meist aus Steinen erbaut. Eine Ausnahme bilden die reetgedeckten Häuser aus Lehm im Norden. In den Dörfern lebten meist nur Bauern, aber auch die Landherren, welchem die Bauern unterstanden.

Städte waren hingegen kleine geschlossene Systeme, die komplexer funktionierten als Dörfer. Die Stadtmauer begrenzte eine Stadt, die Häuser standen näher und dazwischen gab es enge Gassen anstatt weite Straßen. Zudem gab es große Gebäude der Herrscher und der Kirche; überdies einen Marktplatz für den Handel. Um ihr Leben zu verbessern, flüchteten Bauern im Hochmittelalter vom Land in die großen Städte, wo sie ein Jahr als unfrei angesehen, danach aber als Arbeiter angesehen wurden – ein besserer Status denn als Bauer in einem Dorf.

Der Met Onkel wäre damals ein hochangesehener Metsieder in einer Stadt gewesen und hätte nur den feinsten Honigwein für den Adel hergestellt. Nun ist der Met Onkel tatsächlich ein Hersteller und auch ein Verkäufer für feinen Honigwein – dank des Internets aber für jedermann!

Der Liebeszauber im Mittelalter

Im Verlauf des Mittelalters gab es mehrere Entwicklungen, die uns heute vielleicht merkwürdig oder fremd erscheinen. Einerseits ist da die Ablösung des Volksgetränks Honigwein („Met“) durch Bier. Trotz einer reichen Imkerkultur, lange überlieferten Rezepten für Honigwein, und zahlreichen Siedereien für den Met, schaffte es das Bier irgendwie, ihm den Rang abzulaufen. Zum Glück gibt es heute den Met Onkel, der den Honigwein zurück in die Bevölkerung bringt.

Andererseits gab es im Mittelalter starke Entwicklungen im Bereich des Religiösen und des Okkulten. Neben der immer stärker werdenden Macht der Kirche kam auch die Magie als verbotene Kunst auf. Aus ihr ging später die Alchemie hervor – also jene Pseudowissenschaft, die unter anderem versuchte, aus Blei Gold zu machen. Dabei weiß doch jeder, dass man nur aus Honig flüssiges Gold in Form von Honigwein machen kann; und der Met Onkel ist der Meister dieser Kunst.

In der Magie des Mittelalters gab es verschiedene Arten und Richtungen. Das eine Extrem war der Schadenszauber, das andere der Liebeszauber. Dazwischen gab es noch andere Formen, wie zum Beispiel jene Zauber, die heilend und anderweitig helfend wirken sollten. Vor allem Frauen, aber auch ein gewisser Teil der Männer, betrieben den Liebeszauber, der von Außenstehenden nicht als Gegenspieler, sondern als Spielart des Schadenszaubers angesehen wurde. Denn von der augenscheinlich durch magische Einflüsse ausgelösten Liebe ging ihrer Meinung nach eine negative Energie aus. Diese hatte – wie bei anderem Schadenszauber auch – einen zerstörerischen Charakter.

Die einfachste und christlichste Art des Liebeszaubers wurde in der Hochzeitsnacht vollzogen. Während die Vereinigung der beiden Eheleute im Gemach vollzogen wurde, zog die Frau, die ihren Mann für immer an sich binden wollte, ein Kreuz mit dem Ringfinger auf Rücken des selbigen. Dies musste aber – wie jeder Zauber – von der Zielperson, also dem Mann unbemerkt passieren.

Komplexere Liebeszauber beinhalteten meist Liebestränke, zu deren Zutaten oft Brennnesseln oder Ameisen gehörten, zudem hatte die Zubereitung viel mit Feuer zu tun. Im Endeffekt war es das Brennen all dieser Elemente, welche das Liebesfeuer symbolisierten und so zur gewünschten Bindung führen sollten. Auch gab es einen Zauber, bei dem eine dem Mann ähnelnde Wachs- oder Teigfigur verbrannt wurde. Aber auch Speisen, welche mit speziellen Zutaten und unter Beschwörungsformeln) hergestellt wurden, galten mitunter als wirksame Liebeszauber.

Wer seine Zunge lockern und jemandem die Liebe gestehen möchte, der kann dies mit dem Liebes- und Göttertrunk Met bewerkstelligen. Der Honigwein ist selbst auch sehr liebenswert. Beim Met Onkel gibt es die verschiedensten puren und aromatisierten Honigweine für jeden Geschmack.

Der Schadenszauber im Mittelalter

Honigwein schadet niemandem. Im vernünftigen Maße ist er gesund, er sorgt für eine gewisse Beschwingtheit im Geist und für Wärme im Bauch. Honigwein, oder auch „Met“, gibt es beim Met Onkel nicht nur in seiner reinen und traditionellen Form, sondern auch in verschiedenen Geschmacks- und Farbrichtungen. Jeder Besucher des Met Onkels Shops kann sich von dem umfangreichen Angebot verzaubern lassen.

Im Mittelalter gab es neben dem Liebeszauber, welcher in gewisser Weise ebenfalls vom Honigwein ausgeht, den Schadenszauber, der darauf ausgelegt war, der Zielperson Leid oder einen Verlust beizufügen. Die einfachste Form des Schadenszaubers, welcher im Mittelalter in allen Formen unter schwerer Strafe stand, bestand in einer Verfluchung. Flüche und ähnliche Formeln, die der Zielperson schaden sollten, waren meist in die gegenteilige Richtung abgeänderte Segenswünsche und Gebete. Allerdings galt wie bei anderen Zaubern auch, dass das Opfer nichts von der Verfluchung wissen durfte.

Eine weitere Form des Schadenszaubers war die Verwendung von Amuletten und Zaubertränken. Amulette wurden dabei häufig aus Materialien hergestellt, die mit negativen Eigenschaften in Verbindung gebracht wurden. Sie wurden demnach aus Exkrementen, aus Teilen von toten Tieren oder aus dem Holz eines Galgens geformt. Anschließend versteckte sie der Magier im Haus des Opfers, meist unter dessen Türschwelle oder dem Bett. Amulette dienten vor Gericht als Beweismittel. Gifte, also Tränke des Schadenszaubers, waren damals nur schwer nachzuweisen.

Der Bilderzauber ist dem hierzulande geläufigen Bild des Zaubers mit Voodoo-Puppen ähnlich. Für den Bilderzauber fertigte der Magier oder die Magierin aus Wachs oder Ton eine Nachbildung des Opfers an. Dieses wurde anschließend geschädigt, zum Beispiel indem es mit Nadeln durchbohrt oder mit unreinen Flüssigkeiten übergossen wurde. Das Opfer sollte dadurch Schmerzen erleiden oder erkranken.

Die Wahrsagerei konnte, so wie heute auch noch, natürlich für positive Zwecke genutzt werden. Im Mittelalter war es aber vor allem der Schadenszauber, der sich der Wahrsagerei bediente. Die Formen der Wahrsagerei variierten von Horoskopen über die Traumdeutung bis hin zur Deutung der Sterne oder des Vogelflugs. Es wurde versucht, mit den Vorhersagen das zukünftige Handeln des Opfers zu beeinflussen. Eine seltene Zauberform, die nicht allein im Geheimen funktionieren konnte.

Honigwein ist weder Zauberei, noch ist er ein Werk böser Mächte. Honigwein, und vor allem jener, der im Met Onkel Shop gekauft werden kann, ist vielmehr ein Göttertrunk, der Genuss und Wohlbefinden nicht nur verspricht, sondern auch wirklich zum Genießer eines guten Mets bringt. Nicht für die geheime Anwendung, sondern für den Genuss mit Freunden, bietet der Met Onkel seine Honigweine auch in großen Größen an.

Das „buoch von guoter spîse“

Das buoch von guoter spîse, welches auch „Würzburger Kochbuch“ genannt wird, ist die erste in deutscher Sprache niedergeschriebene Sammlung von Rezepten für Speisen und Getränke. Verfasst wurde es um 1350 als Teil des „Hausbuchs des Michael de Leone“. Das Original dieser Schrift wird in der Universitätsbibliothek München aufbewahrt. Sie enthält auch Anleitungen für die Herstellung von Honigwein.

Das Kochbuch richtet sich, so wie es im Prolog zu lesen ist, vor allem an Menschen, die in der Kunst des Kochens nicht weiter bewandert sind. Allerdings werden bei den Rezepten eher selten Maßangaben (im Rezept für Met wird zur Portionierung der Hefe eine Nussschale angegeben) oder Zubereitungs- bzw. Kochzeiten beschrieben.

Einige Grundzutaten, wie zum Beispiel der Krapfenteig, werden zwar in Rezepten genannt, aber nicht noch einmal selbst als Rezept aufgeführt. Damit war zumindest ein gewisses Grundwissen zur Nutzung des buoch von guoter spîse erforderlich. Da es allerdings von „guoter“ Speise berichtet, kann es im Umkehrschluss als Anleitung für fortgeschrittene Köche angesehen werden.

Das Rezept für Honigwein, welches in dem Buch enthalten ist, zeugt von Maß- und Zeitangaben. Diese sind jedoch für heutige Verhältnisse sehr kreativ gehalten. Auch die Temperaturangaben im Rezept „Wilt du gu:oten Met machen.“ sind mit Stellen, wie „Danach gibt man den Met in ein sauberes Fass und decke es ab […] solange, bis man die Hand hinein halten kann.“ recht ungenau aber praktisch gehalten.

Die bereits angesprochenen Zeitangaben werden mit Phrasen wie „Sodann siede man es gegen eine Ackerlänge hin und zurück […]“ beschrieben, was heißt, dass die Grundstoffe für den Honigwein, also Wasser und Honig, für jenen Zeitabschnitt gekocht werden sollen, den der Koch benötigt, um zu Fuß die Länge eines Morgens Acker hin- und zurück zu laufen.

Neben all diesen heutzutage kurios anmutenden Angaben geht das Rezept zur Herstellung von Met folgendermaßen vor: Erst werden zwei Teile Wasser erhitzt und anschließend ein Teil Honig hinzugegeben. Anschließend wird die Mischung abgeseiht und gekocht. Mit Hopfen und Salbei wird die Grundmischung für den Honigwein nochmals gekocht und anschließend wird Hefe hinzugegeben. Während der Gärung soll der Met mehrfach gefiltert bzw. umgefüllt werden. Das Abfüllen des fertigen Honigweins in ein sauberes Fass wird erst bei kompletter Reinheit vorgenommen.

Der so entstandene Honigwein sei, laut dem buoch von guoter spîse, in den folgenden sechs bis acht Wochen am „allerbesten“. Wie der Met Onkel bei der Herstellung genau verfährt, wird an dieser Stelle nicht verraten. Es reicht aber zu wissen, dass das Endprodukt seiner Herstellung sehr, sehr lecker ist.