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Mittelalterliche Städte und Dörfer

Bis heute gibt es große Unterschiede zwischen dem Leben auf dem Land und dem Leben in der Stadt. In dörflichen Gemeinden stehen anteilig gesehen meist Wohnhäuser, es gibt vereinzelte Einkaufsmöglichkeiten und die Angebote für Dienstleistungen oder Freizeitgestaltungen sind oftmals konzentriert. In der Stadt hingegen gibt es mehr Handel und Handwerk, unterschiedliche Viertel mit verschiedenen einzigartigen Angeboten. Im Allgemeinen steht das ländliche Leben heutzutage für Ruhe und Erholung, wobei die Stadt Arbeit, Trubel und Hektik bedeutet. Rein von der Geschäftigkeit mag das auch auf mittelalterliche Städte übertragbar sein. Jedoch hatte die Landbevölkerung im Alltag wenig bis gar keine Freizeit und Erholung war kaum möglich.

Die Dörfer des Mittelalters unterstanden meist einem Rittergut, welches im frühen Mittelalter lediglich ein fest umfriedeter Hof war. Erst ab dem Hochmittelalter wurden an deren statt Schlösser oder Burgen errichtet. Die Bauern der Dörfer besaßen kleinere Höfe und mussten Felder mit Getreide, Gemüse und Obst anbauen. Auf Gemeinschaftsflächen hielten sie ihr Vieh. Freie Bauern
hatten obendrein noch eigenes Land zur Selbstversorgung. Gab es eine Kirche im Ort, so war diese oft der geografische und gesellschaftliche Mittelpunkt. Zu ihr gehörten auch der Friedhof und der Anger, auf dem die seltenen Feste mit Musik und Honigwein gefeiert wurden.

Im Hochmittelalter war die Zeit der vielen Städte gekommen. Vor allem an Handelsstraßen oder an Wasserwegen gelegene Dörfer wuchsen und wurden nach Erhalt des Stadtrechts umfriedet. Zuweilen wurden auch alte römische Standorte wiederbesiedelt oder sogar Städte komplett neu geplant und erbaut. Der Hauptunterschied zwischen Dorf und Stadt lag anfangs darin, dass die Wohnhäuser dichter aneinander standen, die Straßen schmaler waren und es neben der Kirche im Zentrum auch einen Marktplatz gab. Allgemein waren Handwerk und Handel hier bedeutender als
Ackerbau und Viehzucht, obwohl diese am Rande der Stadt auch betrieben wurden. Beherrscht wurden Städte auf unterschiedliche Weise. Mit den Dörfern wuchsen oft auch die Rittergüter heran
und blieben bestehen. Manchmal unterstand die Stadt auch einem Kloster oder den verschiedenen Adelsvertretern, wie Fürsten, Königen oder sogar dem Kaiser.

Dank des Internets ist es egal, ob Du auf dem Land oder in der Stadt wohnst. Hier kannst du von überall aus bequem das Angebot des Met Onkels durchstöbern und deine Lieblingssorte Met finden. Leider wurde der köstliche Honigwein im Laufe des Mittelalters großflächig vergessen und durch Bier oder Traubenwein ersetzt aber nun ist er zurück und überzeugt Dich davon, welches das köstlichere Getränk ist. Ob auf einem Mittelalterfest, beim Wikinger Cosplay oder einfach bei einer gemütlichen Runde mit den Freunden – Honigwein passt immer.

Magie im Mittelalter

Hexen und Magier, Zauberer und Heiler, Geisterbeschwörer und abergläubische Gesellen – die Magie war im Mittelalter ein ganz großes Thema. Keine andere Epoche der Menschheitsgeschichte war so von dem Thema Magie beeinflusst, wie diese Zeit. Und das ist im Grunde auch kein Wunder. Gab es am Anfang des Mittelalters noch viele Völker und Religionen, die sich an der Natur orientierten und zu Geistern und Waldgöttern beteten, so wurden diese im Laufe der Zeit und mit anhaltender Christianisierung unterdrückt und auf ein Restwissen zusammengedrängt, welches im Anschluss als übernatürlicher Hokuspokus geachtet und gefürchtet war. Die Kirche untersagte strengstens und unter Androhung von Strafe jeden Kontakt mit der Magie. Auch der Adel, der diese seine eigene Regel nur zu oft brach, verbot die Magie.

Dabei wurde innerhalb der Begrifflichkeit noch zwischen weißer und schwarzer beziehungsweise zwischen heller und dunkler Magie unterschieden. Bei der hellen und natürlichen Magie, die auch
weniger streng geahndet wurde, standen die Kräfte der Natur im Mittelpunkt. Positive Energien und Heilung waren Hauptthemen dieser Ausrichtung, so wie auch die Verwendung besten Honigs für den Honigwein des Met Onkels nicht nur Magie, sondern die Norm ist. Die dunkle Magie bestand aus der Anbetung und der versuchten Beschwörung von Dämonen, Teufeln und anderen bösen Geistern.
Schadenszauber sollten anderen zum Nachteil gereichen und den Anwender selbst bevorteilen. Die schwarze Magie wurde daher strenger verfolgt und wer der Anwendung der selbigen bezichtigt
wurde, der musste schwere Strafen befürchten. Folter und Brandmarkung waren dabei die Regel.

Dabei hat auch der christliche Glaube etwas von Magie. Nicht nur der glückselige Zustand nach dem Genuss von Honigwein, der hauptsächlich in Klöstern hergestellte wurde, hat etwas Zauberhaftes. Auch die Verwendung von Räuchergut, wie beispielsweise Weihrauch und Myrre, sowie das Beten zu Gott haben Züge von magischen Ritualen. Auch Zeremonien, wie die Taufe oder die Eheschließung, werden durch feste Handlungsabläufe und zu sprechende Worte geprägt – ganz so wie das Brauen eines Zaubertrankes oder das Aufsagen eines Beschwörungsspruches.

Astrologie und Wahrsagerei waren im Mittelalter zwar als schwarze Magie verschrien, trotzdem zog es die Menschen aller Stände hin zu Horoskopen und anderen Zukunftsberichten oder Weissagungen. Der persönliche Vorteil und das mögliche Glück sollten von höherer Macht nicht nur festgelegt, sondern auch prophezeit werden. Der Met Onkel ist vielleicht kein Prophet, jedoch kann er Freunden des Honigweins versichern, dass die verschiedenen hochqualitativen Sorten von Met in seinem Shop jedem schmecken werden. Natürlich gibt es unterschiedliche Geschmäcker aber diese können sich anhand der Artikelbeschreibungen schon vor dem Kauf den Gaumen kitzeln lassen und eine Entscheidung treffen.

Folter im Mittelalter

Verbrechen scheinen schon seit Urzeiten zu den Menschen zu gehören. Wer eine Möglichkeit sieht, sich gegenüber einem anderen einen Vorteil zu verschaffen oder wer sich den Vorteil des anderen zu eigen machen will, der benötigt nur eine niedrige Hemmschwelle und dann macht die Gelegenheit den Dieb. Neben dem Diebstahl gab es aber auch im Mittelalter schon viel mehr Dinge, die unter Strafe standen. Wurde ein mutmaßlicher Täter geschnappt und war er nicht zu einem Geständnis bereit, so wurde vielerorts die Folter angewandt, um die Wahrheit zu erfahren. Nicht selten gaben dabei auch Unschuldige eine Tat zu, die sie nicht begangen hatten – allein, um der Folter zu entkommen.

Im ausgehenden Mittelalter, als die Ketzer- und Hexenverfolgung auf ihrem Zenit angekommen war, gab es auch im Bereich der Folter einen neuen Aufschwung. Eine „Befragung“, die bei Verbrechen
aber auch bei der Hexenvermutung durchgeführt wurde, sah dann in etwa so aus: Der oder die Verdächtige wurde gefesselt und von der Zelle im Kerker zum Folterraum gezogen. In jenem Raum
waren dann neben der verdächtigten Person auch der Scharfrichter und ein Vertreter der Stadtregierung anwesend. Der Scharfrichter hatte die Aufgabe, die verschiedenen Foltermethoden durchzuführen; der Regierungsvertreter nahm währenddessen die Befragung durch. Je nach Ausgang dieses Verhörs wurde die verdächtigte Person dann wieder in die Zelle geschafft und musste dort entweder einem Urteil oder weiterer Befragungen harren.

Die Foltermethoden waren sehr mannigfaltig und zielten immer darauf ab, dem Gefolterten Schmerzen beizubringen. Auf Streckbänken wurde dabei der ganze Körper beansprucht, bei anderen Verfahren wurden einzelne Körperpartien oder –teile malträtiert. Bei den meisten schwereren Verbrechen sowie bei Ketzerei oder Hexerei bestand die Strafe anschließend aus neuerlicher Folter. Meist wurde diese dann soweit getrieben, dass der Verurteilte dabei das Leben ließ. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und die Methoden der Rechtsermittlung sind nicht zuletzt dank der Unschuldsvermutung, kriminalpolizeilicher Untersuchungen und der Spurensicherung verbessert wurden. Zumindest zu Unrecht an einer Straftat verdächtigte Menschen können davon profitieren.

Sowohl der Met Onkel als auch Du, der Du Dich hier informierst, können froh sein, dass der Handel mit und der Verzehr von Honigwein nicht strafbar sind. Es erwartet niemanden eine Strafverfolgung oder sogar Folter, der Met im offiziellen Rahmen anbietet. Auch Du als Konsument bist ab einem gewissen Alter frei, den leckeren Honigwein zu erwerben und zu genießen. Dabei stehen Dir im Shop des Met Onkels reichlich verschiedene Sorten und Varianten zur Verfügung. Diese zu probieren, ist das ganze Gegenteil von Folter; es ist der reinste Hochgenuss.

Der Göttervater Odin

So verschieden die Namen für den Göttervater der nordischen Mythologie sind, so unterschiedlich sind auch seine Aufgaben als Vater des Göttergeschlechts. Im Norden des germanischen Raumes
hieß er Odin; im Süden benannte man ihn häufiger mit Wotan oder Wodan. Auf der einen Seite wird er zudem als Wanderer auf der Suche nach Weisheit und Erkenntnis dargestellt, auf der anderen
Seite ist er ein mächtiger Krieger, der sich mit den gefallenen Wikingern in Walhalla eine Streitmacht für Ragnarök aufbaut.

 

„Gedanke“ und „Erinnerung“, das sind die Übersetzungen für die Namen der Raben, die auf den Schultern Odins sitzen. Hugin und Munin heißen sie und berichten dem Göttervater alles, was sie auf ihren weiten Flügen gesehen und gehört haben. So bekam Odin auch den Beinamen „Rabengott“. Durch Hugin und Munin erlangt er viel Wissen und einen umfassenden Überblick über das Weltgeschehen. Wahrscheinlich kennt er sogar die geheimen Honigwein-Rezepte des Met Onkels. Weitere Begleiter Odins sind Sleipnir, Geri und Freki. Sleipnir ist ein achtbeiniges Kampfross, auf dem Odin zu jedem Tagesanbruch über den Himmel reitet. Geri und Freki hingegen sind Wölfe. Ihre Namen lauten übersetzt „gefräßig“ und „gierig“, was auf ihre Rolle als Jagdbegleiter und –helfer hindeutet.
Odin stehen gleich zwei Paläste zu: In dem einen, seiner Heimstatt, blickt er über die ganze Welt. Er beobachtet von dort aus die Vorkommnisse und das Handeln der Menschen. Ihre Geschicke lenkt er und überwacht sicher auch, ob den Göttern genügend Honigwein geopfert wird. Im zweiten Palast finden die Versammlungen mit den anderen Göttern statt. Es ist sozusagen die Verwaltungszentrale Odins. Hier befindet sich auch Walhalla, jene Halle, in der gefallene Krieger trainieren und prächtige Mahlzeiten mit viel Met vertilgen.

Odin ist auch ihr Herr und bekam daher die Rolle beziehungsweise den Beinamen „Gott der Erschlagenen“. Auf der Suche nach Weisheit, Wissen und Erkenntnis scheut Odin auch keine Opfer. Odin der Einäugige, so nennt man ihn seit seinem Opfer am Brunnen mit dem Wasser der Weisheit. Dessen Hüter Mimir verlangte vom Göttervater ein Auge für einen Schluck aus dem Brunnen. Am Weltenbaum Yggdrasil hängte sich Odin zudem neun Tage und neun Nächte auf, um danach mit gewachsener Weisheit wiederzukehren. Beide Vorkommnisse ähneln biblischen Geschichten – dem Verzehr der Weisheitsfrucht durch Adam und Eva und der Wiederauferstehung Jesu.
Es ist kein Mythos und auch keine biblische Geschichte, dass der Met Onkel eine reichhaltige Auswahl an verschiedenem Honigwein anbietet – es ist die Wahrheit. Auch musst Du für den Erwerb
dieses vorzüglichen Trunks keine gefährlichen Opfer bringen. Schau Dich in Ruhe im Shop des Met Onkels um und finde Deine Lieblingssorten.

Bildung im Mittelalter

Der Begriff Bildung, so er denn in dieser Form verwendet wurde, stand im Mittelalter nicht für das Gleiche, wie in der heutigen Zeit. Unter Bildung versteht man seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert
die Ansammlung von Wissen und die Kenntnisse zu deren Anwendung. Die Bildung steht seither synonym mit der Fähigkeit sich gebildet auszudrücken, das Weltgeschehen zu beurteilen sowie einer bestimmten Arbeit nachzugehen oder in einem bestimmten Bereich beratend zu wirken. Der moderne Bildungsbegriff steht auch im Zusammenhang mit der Befreiung des Menschen im aufklärerischen Sinn. Im Mittelalter jedoch war die Bildung geprägt durch die Erziehung und die Einhaltung christlicher Normen. Dazu kamen noch die ständetypischen Verhaltensregeln und die Erlernung eines Berufs sowie dessen Ausübung und die dadurch eintretende Verbesserung der eigenen Fähigkeiten.
Damit waren auch Fähigkeiten, wie Lesen und Schreiben, im frühen Mittelalter nicht unbedingt nötig, um eine gute Bildung zu haben. Alles, was jemand wissen musste, konnte diesem anerzogen und durch Anwendung gefestigt werden. Natürlich gab es damals auch schon Schriftstücke, aber diese hatten zum großen Teil einen sakralen Sinn. Biblische Schriften und Aufzeichnungen von Mönchen und Nonnen gab es in großer Menge. Darunter war sicherlich auch das ein oder andere Rezept für Honigwein, der in verschiedenen Klöstern hergestellt wurde. Schriften, die der Freizeitgestaltung dienten, waren maximal zu Hofe vorhanden.

Trotzdem das Lesen und das Schreiben am Anfang des Mittelalters nicht zu stark von Bedeutung waren, verbreiteten sich diese Fähigkeiten besonders in den römisch geprägten Gebieten Europas.
Die antike mediterrane Bedeutung des Bildungsbegriffs wurde hier mehr aufgenommen, als in den Gebieten, die hauptsächlich vom Germanentum geprägt waren. Mit dem Christentum, das sich vom Mittelmeer her ausbreitete, kamen auch verschiedene Schriften nach ganz Europa. Griechische, jüdische und orientalische Schriften wurden studiert, übersetzt und aufbereitet. Anschließend wurden sie verbreitet und deren Verständnis gelehrt. Zudem gehörte das Studium christlicher Schriften zur Bildung beziehungsweise Erziehung frommer Christen.

Ob der Met Onkel alle seine Rezepte im Kopf hat oder sie auch niederschreiben muss, das bleibt wohl ein Geheimnis. Dass sie aber fast jeder lesen könnte, liegt nicht zuletzt an der Karolingischen
Bildungsreform im 8. Jahrhundert. Diese sorgte für die Vereinheitlichung der Schriftsprache. Im Hochmittelalter wurden viele Schulen gegründet und der antike Bildungsbegriff wieder aufgenommen. Im Spätmittelalter entstanden dann die ersten Universitäten. In diesen wurde neben dem allgemeinen auch spezielleres Wissen gelehrt. Somit wurde auch im einfacheren Volk durch eine umfangreiche Bildung der Übergang zu Neuzeit geschaffen. Und heute kann fast alles in Schriftform nachrecherchiert werden; auch dass es beim Met Onkel eine reiche Auswahl an Honigweinen gibt.

Alltag im Mittelalter

Der Alltag im Mittelalter lässt sich ebenso wenig verallgemeinern, wie das Leben zur heutigen Zeit. Verschiedene gesellschaftliche und berufliche Stände beeinflussten das tägliche Treiben der Menschen zu dieser Zeit. Die größten Unterschiede zur heutigen Zeit sind das Fehlen von automatischer Technik und Elektrizität. Ebenfalls war das Leben weniger stressig und hektisch, dafür aber anstrengender und das tägliche Überleben musste immer von neuem gesichert werden. Die einfachen Bauern und Handwerker lebten von dem, was sie schufen und dafür eintauschen konnten. Ihre Behausungen waren die schlichtesten. Auch wenn alle Stände auf diesen untersten Stand bauten und die Hauptnahrungsmittel und wichtigste Gegenstände sowie Kleider von ihnen stammten, waren sie – neben den Bettlern und Landstreichern – die ärmsten Menschen.
Auf dem Dorf waren die Bauern und einfachen Handwerker meist Lehnherren untergeordnet und mussten diesen einen gewissen Teil ihrer Ernte, des Fleisches ihrer Tiere oder der hergestellten Güter
übereignen. In der Stadt war dies ähnlich. Die Bauern arbeiteten für sich, für den Markt und für die höheren Stände. Dies waren die Ritter, die Kaufmänner, die Geistlichen und der Adel. Die Ritter waren dabei aber am wenigsten von den Bauern abhängig, da sie oft selbst Land bewirtschafteten.
Jedoch hatten sie aufgrund ihrer kriegerischen Hauptaufgabe einen höheren Stand und ein besseres Einkommen. Kaufmänner und Geistliche hatten das nächstbessere Leben. Die Händler – ob nun in einer Stadt ansässig oder fahrend – erwirtschafteten durch den An- und Verkauf von teils exotischen Waren ein recht ansehnliches Vermögen. Damit konnten sie sich gute Behausungen, jede Menge Met und  andere Kostbarkeiten leisten. Beten und Arbeiten waren die Aufgaben der Geistlichen. Mönche und Nonnen arbeiteten in ganz verschiedenen Berufen, die hauptsächlich der Versorgung ihrer Klöster dienten. Zudem oblag es ihnen, Bier und Wein – darunter manchmal auch Honigwein – herzustellen. Im Durchschnitt hatten sie jeden Tag eine Stunde Pause, was im Mittelalter als sehr großes Privileg galt. Außerdem wurde ihre Arbeit mehrmals am Tag von Gebeten unterbrochen.
Das Leben auf der Burg, am Hofe der Adligen, war zwar auch von Arbeit geprägt, jedoch war diese sehr gut durchorganisiert. Auch waren die einzelnen Einsatzgebiete spezialisiert. Es gab Köche für die Küche sowie Schmiede für Waffen, Ornamente und Alltagswerkzeug. Es gab Jäger, die für das beste Fleisch am Hofe sorgten, und verschiedene Handwerker, wie Tischler, Schneider und Bäcker. Diese mussten nicht unbedingt in der Burg untergebracht sein, sondern konnten auch in der Stadt wohnen und wirken. Die besten Flaschen des teuren Mets aus den Klöstern der Umgebung gelangten natürlich auch als Abgaben auf die Burgen. Die Stadt- und Landesherren hatten die meiste Freizeit und konnten ausgedehnten Mahlzeiten mit jeder Menge Honigwein frönen.

Was sind Hexen?

Sie sind mystische Wesen, weise Frauen oder einfach Übeltäter: Hexen! Kaum eine Bezeichnung für Frauen – aber auch für Männer – löst so viele verschiedene Gedanken und Assoziationen aus, wie diese. Vor allem im ausgehenden Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit wurden ketzerische Menschen oder jene, die aus anderen niederen Beweggründen als Hexen angeklagt wurden, verfolgt und umgebracht. Da sich diese Entwicklung aus der Hinrichtung von Ketzern ergab, waren die erstenOpfer der Hexenverfolgung Männer. Erst später und mit Aufkommen des Begriffs „Hexe“ zu Anfang des 15. Jahrhunderts wurden mehrheitlich Frauen angeklagt.

Seither ranken sich viele Geschichten und Mythen um den Stand der Hexen. Von nackten Frauen, dieauf Besen reiten bis hin zu alten Mütterchen, die in ihren Waldhütten Kräutersude kochen ist alles dabei. Auch in der modernen Literatur, vor allem im Bereich des Fantasy-Genres, finden Hexen ihre Verewigung. Meist werden mit den wilden und oft jungen Hexen, die auf Besen reiten, natürliche Substanzen in Verbindung gebracht, die ihnen helfen, zumindest die Illusion eines Besenritts zu erlangen. Ob da die eine oder andere Flasche Met dabei sein könnte, wurde bisher nicht bestätigt.

Auch der Pakt und der Umgang mit dem Teufel wurden Hexen oft nachgesagt. Ob damit der gleiche Höllenfürst gemeint war, dessen Lebenssaft wir im „Satans Blut“ verarbeitet haben, können wir nicht sagen.

Sicher ist aber, dass genauso wie der Honigwein auch der Stand der Hexen eine neue Hochzeit erlebt. Mit der Veränderung des Bildes der Hexe von einer teufelsbesessenen Frau hin zu einer Heilerin und Naturkundlerin erlangen diese Frauen heute wesentlich mehr Rückhalt, als vor einigen hundert Jahren. Mehrere wiederbelebte pagane Religionen und Kulte frönen heutzutage nicht nur dem Met, sondern auch dem alten Wissen weiser Naturkundler und Hexen. Dabei wird der Begriff seit eh und je zwar hauptsächlich für Frauen verwendet; der Begriff „Hexer“ für Männer ist allerdings weniger in Gebrauch. Auch die wohl klingenden Bezeichnungen Drudner, Zauberer oder Magier werden eher selten angewandt – zumal letztere auch mehr von Illusionisten und Videospiele-Charakteren eingenommen sind.

Wie dem auch sei, der Honigwein und die Hexen haben noch mehr miteinander gemeinsam, als schon angedeutet. Sie verbinden beide natürliche Substanzen und altes Wissen zu einem funkelnden Gesamtbild. Die Hexe vermag mit Kräutern und Wurzeln hilfreich der Gesundheit beiseite zu stehen und Krankheiten zu heilen. Der Met mit seiner gesunden Grundzutat, dem Honig, sorgt für ein körperliches und geistiges Wohlbefinden. Für ein rundum schönes Gefühl suchst Du also am besten gleich die nächste Hexe auf und bestellst beim Met Onkel ein paar Flaschen des goldenen Tranks.

Arbeit im Mittelalter

Die Arbeit im Mittelalter war im Gegensatz zu den heutigen Arbeiten auf eine bestimmte Region und auf eine relativ kleine Kundschaft beschränkt. Heute verarbeiten multinationale Unternehmen Ressourcen aus aller Welt für Kunden in aller Welt. Im Mittelalter wurden meist regionale Produkte für die örtliche Nachfrage und maximal noch für den Handel hergestellt. Dieser erfolgte dann meist gegen Waren, die importiert werden mussten, weil sie im eigenen Gebiet nicht vorkamen. Im Verlauf des Mittelalters zählten dazu auch Gewürze und exotische Stoffe, die über den Seeweg besorgt wurden. Durch das Aufkommen von Bier in Mittel- und von Wein aus Trauben in Südeuropa gehörte auch Honigwein zu den Gütern, die – wenn eine Nachfrage bestand – mancherorts durch Handel erworben werden musste.
Neben der räumlichen Eingrenzung gibt es auch weitere Unterschiede zur heutigen Welt der Arbeit. So bildeten zum Beispiel Dienstleistungen einen kleineren Wirtschaftszweig und Bauern sowie Handwerker bildeten unter den bürgerlichen Arbeitern den Hauptanteil. Die Bauern mussten dabei die hauptsächlichen Nahrungsmittel beziehungsweise deren Rohstoffe für die Stadt, das Dorf und / oder das Umland zur Verfügung stellen. Die Handwerker stellten die dafür notwendigen Geräte her sowie auch Waffen für die Verteidigung und für Kriege. Im frühen Mittelalter wurde die schwere und handwerkliche Arbeit von den Menschen als Bestrafung Gottes angesehen.
Erst im Zenit der Epoche wurden Bibelstellen neu ausgelegt und so mussten auch die höheren geistlichen Schichten, die sich bisher lediglich dem Gebet und anderer theologischer Tätigkeiten widmeten, körperlich arbeiten. Dies führte neben dem erhöhten Stellenwert der Arbeit auch zu einer steigenden wirtschaftlichen Kraft der meisten Städte und Ortschaften. Überregionale Händler reisten umher und boten ihre Ware feil, Speditionen wurden gegründet und die Kaufmannsgilde entstand.
Nicht zuletzt der Buchdruck förderte im ausgehenden Mittelalter neue Berufe zutage. Mit der fortschreitenden Spezialisierung und der Herausbildung von einzelnen Unterberufen und der Aufteilung von Arbeitsschritten war der wirtschaftliche Übergang zur Neuzeit angebrochen.

Der Beruf des Imkers, der den Honig für leckeren Met bereitstellt, war schon weit vor dem Mittelalter bekannt. Im Frühmittelalter, im Jahre 510, wurden sogar Gesetze erlassen, die Honig- oder Bienendieben Strafe androhten. Um das Jahr 800 befahl Kaiser Karl der Große, Imkereien in seinen Landen zu gründen. Er förderte nebenher auch die Produktion von Honigwein. Durch das Aufkommen von Bier und Traubenwein geriet der Met allerdings über die Jahre und Jahrhunderte in Vergessenheit und wurde in die skandinavischen Länder verdrängt. Im 14. Jahrhundert entstand die erste Imkerzunft, deren Berufsstand damals noch Zeidler hieß.Diese war hoch angesehen und hatte bis 1779 eine eigene Gerichtsbarkeit.

Ernährung im Mittelalter

Wie in anderen Bereichen auch zeigten sich in der Ernährung der Menschen im Mittelalter die Unterschiede der einzelnen Schichten. Nur die Wohlhabenden konnten sich importierte Lebensmittel  aus anderen Städten, Ländern und Kulturkreisen leisten. Auch blieb ihnen das aus Weizen gebackene  Weißbrot vorbehalten. Die einfachen Bürger einer Stadt oder eines Dorfes mussten sich mit den  dunkleren Brotsorten begnügen. Brot an sich galt in der Zeit des Mittelalters als Hauptnahrungsmittel. Kartoffeln, Reis und Nudeln gab es damals noch nicht. Als Beilage gab es  hauptsächlich Käse und Fleisch. Dabei waren die Wildarten für die adeligen Jagdberechtigten oder für jene, die das Fleisch einem Jäger abkaufen konnten, bestimmt. Einfache Bauern und Handwerker sowie auch viele Ritter aßen Schweine, Kühe und Hühner.

Bei der ganzen Nahrungsverteilung lässt sich eine Faustregel aufstellen: Je ärmer ein Mensch im Mittelalter war, desto mehr Brot hat er gegessen. Das Gebäck, das hauptsächlich aus Getreidemehl  besteht, war einfach herzustellen und dementsprechend günstig zu erwerben. Wer noch Fleisch, Käse oder sogar Fisch dazu essen wollte, der musste tiefer in die Tasche greifen oder etwas Gleichwertiges zum Eintauschen haben. Im Frühmittelalter trank man zum Essen am Hofe sowie auch in einfachen Häusern viel Met. Der Honigwein war schon seit Jahrhunderten bekannt und  dementsprechend verbreitet. Der Honig und die für ihn verantwortlichen Bienen wurden durch Gesetze geschützt.

Mit der Zeit und mit der Entdeckung von Bier und Traubenwein, die beide einfacher herzustellen waren, verlor der Met an Bedeutung. Das Bier, das schnell auch als eigenständiges Nahrungsmittel und als Energielieferant diente, löste ihn ab. In den südeuropäischen Ländern war es dann später auch der Traubenwein, der sich als hauptsächlich verwendetes alkoholisches Getränk durchsetzte.

Hier und da – aber vor allem im Umkreis von Imkereien und im Bekanntenkreis des jeweiligen Imkers beziehungsweise Zeidlers – war auch der Honigwein noch präsent. Da er stärker war als Bier, machte er auch schneller betrunken. Das stellte zur damaligen Zeiten aber kein allzu großes Problem dar, denn es galt als gesund, wenn der Met den Trinkenden etwas beschwipste.

Dass im Mittelalter in Europa Kartoffeln verzehrt wurden, ist ein recht weit verbreiteter Fehlglaube. Die Entdeckung Amerikas geschah zum Ende des 15. Jahrhunderts und erst im nächsten Jahrhundert, also beim Übergang zur Neuzeit wurde die Kartoffel aus Südamerika nach Europa gebracht. Heute können die Menschen in aller Welt ihre Mahlzeiten mit den Zutaten von überall her zubereiten. Auch Getränke kann man von fast jedem Ort auf der Erde bestellen. Hier kannst Du zum Beispiel das fast vergessene aber gesunde Kultgetränk Honigwein bestellen. Lass es Dir schmecken!

Gesundheit und Hygiene im Mittelalter

Wie in jeder anderen Epoche auch, so gab es im Mittelalter verschiedene Krankheiten. Diese reichten von einer einfachen Erkältung bis hin zu Infektionen und anderen eher schwer heilbaren Erkrankungen. Doch das medizinische Wissen, das hätte von der Antike überliefert sein können, fand keine Anwendung und die Heilung wurde meist in Gottes Hände gelegt. Wer sich mit heilenden Substanzen, Pflanzen und Kräutern auskannte, setzte sich dem Risiko aus, als Hexe oder Hexer auf dem Scheiterhaufen zu landen. Jedoch waren es vor allem Mönche und Nonnen, welche die ersten Krankenversorgungen in ihren Klöstern vornahmen. Wohl aus Nächstenliebe.

Die Hygiene im Mittelalter spielte beim Ausbruch von Krankheiten eine ganz gewichtige Rolle. Und auch wenn angenommen wurde, dass diverse Nahrungsmittel und Getränke – unter anderem auch der Met – eine gesunde und heilende Wirkung hätten, so brach am Ende doch die Pest aus. Sowohl in den einfachen Familien als auch am Hofe glaubten die Menschen mehrere Jahrhunderte lang, dass die Anwendung von Wasser auf der Haut ungesund wäre. Ein verbreiteter Irrglaube war, dass das Wasser in die Haut eindringe und den Körper dann von innen krank mache. Auch vor der Erkältung durch kühles Wasser hatten die Menschen lange Zeit Angst. So lebten sie recht dreckig und versuchten mit Brot, Fleisch, Obst und Honigwein gesund zu bleiben.

Erst im Hochmittelalter, an der Schwelle zur Neuzeit, kam die schon in der Antike bekannte Badekultur wieder auf. Die Menschen reinigten sich mehr oder weniger regelmäßig. Damit gingen Sie den häufigsten Krankheiten aus dem Weg und verhinderten auch Seuchen, wie Cholera, die Plattern oder die Pest, welche bis dahin schon einige Landstriche dahinrafften. So gesund der Met auch aufgrund seines Honiganteils sein mag, das konnte er nicht verhindern. Und es kam auch keiner auf die Idee im Honigwein zu baden. Auch eine Kanalisation gab es in den Städten erst nach dem Hochmittelalter. Davor wurden die Fäkalien von Mensch und Tier sowie die meisten Abfälle auf die Straßen und Höfe entsorgt.

Mit den Badehäusern geriet nicht nur die Hygiene mehr in den Augenschein der Menschen des Mittelalters, sondern auch das soziale Miteinander. Schnell übernahm man auch Anwendungen der Körperpflege aus der antiken und orientalischen Kultur. Zum Bad gab es auch Essen und Getränke – sicherlich auch mal eine Flasche Met – sowie Musik und Barbier-Angebote. In allen Städten, in denen ein Badehaus errichtet wurde, erfreute es sich hoher Beliebtheit und regen Besucherströmen. Jedoch gingen an einigen Orten vermehrt kranke Menschen in die Badehäuser, wodurch sich auch dort wieder Krankheiten verbreiteten.