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Die Wikinger

Sie werden als kriegerische, zur See fahrende, meist germanische aber auch baltische Personengruppen des Ost- und Nordseeraums, die in der Wikingerzeit und im Frühmittelalter agierten, definiert. Ja, richtig: Die Wikinger! Dieser Begriff wird seit dem 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum verwendet, vorher nannte man sie Normannen oder Nordmannen.

 

Man darf diese harten Burschen aber nicht alle über einen Kamm scheren. Die Bezeichnung „Wikinger“ umschreibt nämlich zwei grundverschiedene Gruppen von zur See fahrenden Kriegern. Die eine Gruppe fuhr lediglich in den Jugendjahren hinaus, um zu Plündern und zu Rauben. Sie suchten nach Abenteuern, Ruhm und Reichtum. Also ganz normale Menschen wie Du und ich, nur eben in einer unkontrollierbaren Sturm-und-Drang-Phase. Später setzte sich diese Gruppe Wikinger allerdings zur Ruhe und arbeitete in der von ihrer Gemeinschaft betriebenen Wirtschaft. Von diesem Wikingerschlag erzählen die sogenannten Sagas, also die Altnordische Sagenliteratur, welche auch von den Göttern und vom Met spricht. Zudem berichten die Runensteine die Geschichten dieser Männer.

Die zweite Gruppe, und das waren die wirklich Verrückten, sind jene Wikinger, die nicht zu ihrer Gemeinschaft zurückkehrten beziehungsweise so lange auf See waren und auf Beutezug gingen, dass sie sich zuhause gar nicht mehr einfügen konnten. Sie vergaßen ihre gute Erziehung, die Gemeinschaft und das Wohl ihrer Familien. Einige Wikinger dieser verqueren Gruppe versuchten es, und kamen doch zurück. Ihre fehlende Bereitschaft, sich wieder in das gesellschaftliche Gefüge einzubringen, sorgte aber dafür, dass sie bald von ihrer Gemeinde als Verbrecher zum Teufel gejagt wurden.

Natürlich hat jeder Mensch die Wahl, sein Leben so zu gestalten, wie er das möchte – aber wir finden, dass es lediglich die erste Gruppe Wikinger richtig gemacht hat. Sie sind nach Hause zurückgekehrt, haben zum Wohl der Familie und des Dorfes beigetragen und sie konnten sich in einer gemütlichen Runde, in der auch ein paar Wikingerinnen zugegen waren, am leckeren Met laben (und später an den Wikingerinnen). Die zweite Gruppe – nun, die waren zu lange draußen und vergaßen den Met und auch, dass das Vergnügen nicht in den Schatztruhen anderer liegt.

Das Glück des Menschen liegt in der gemeinsam erlebten Freude, im Helfen und Hilfe empfangen und in einer gewissen Anzahl von Metflaschen. Geselle auch Du dich in die Runde der sozialen Wikinger und bestelle für Dich und Deine Freunde – oder gleich für Deine ganze Gemeinde – ein paar Flaschen von Met Onkels Honigwein. Dieser Trunk zeigt Dir, was Wikinger, Götter und Menschen wie Du und ich brauchen, um wahres Glück zu empfinden!

Trinkhörner

Trinkhörner wurden bereits vor Jahrtausenden als Trinkgefäße verwendet und bestehen zumeist aus ausgehöhlten Rinderhörnern. In der luxuriösen Variante wurden sie aus Ton oder Metall gefertigt und mit aufwändigen Beschlägen versehen. Heute machen Trinkhörner hauptsächlich auf mittelalterlichen Festen die Runde und sind ebenfalls auf ebensolchen Märkten erhältlich. Auch zahlreiche Internetportale, die sich mit dem Mittelalter auseinandersetzen und Anhänger der Epoche mit entsprechenden Gewändern und original nachgebauten Musikinstrumenten beliefern, vertreiben Trinkhörner aus Rinderhorn. Und natürlich bietet der Metonkel Trinkhörner in verschiedensten Größen in seinem Shop an. Gefüllt werden Trinkhörner stilecht mit Met oder Wein, der aus Beeren gekeltert wird.

 

Eine der ersten schriftlichen Überlieferungen, die die Existenz von Trinkhörnern belegt, stammt von Julius Cäsar, der in seinen Berichterstattungen über die gallischen Kriege Trinkgefäße aus Rinderhorn beschrieb, die an den Rändern mit Silber eingefasst waren und für ausschweifende Gastmähler verwendet wurden.
Das bekannteste Trinkhorn aus dem Mittelalter ist das „Oldenburger Wunderhorn“. Das prunkvoll verzierte Trinkgefäß besteht aus vergoldetem Silber und hat eine Länge von 22 sowie eine Höhe von 37 Zentimetern. Die Goldschmiedearbeit aus dem späten 15. Jahrhundert ist heute im Schloss Rosenborg in Kopenhagen zu besichtigen. Der Sage nach soll Otto, Graf von Oldenburg im Jahr 989 während einer Jagd großen Durst gehabt haben. Eine Jungfrau bot ihm aus einem prächtigen Jagdhorn zu trinken an. Otto traute dem Inhalt nicht und schüttete das Wasser weg, wobei ein Rest aus Versehen das Fell seines Pferdes verätzte. Otto nahm unter Protest der Jungfrau das Trinkhorn mit, welches fortan als Wunderhorn verehrt wurde. Die auf der Sage basierende Nachbildung gelangte von Oldenburg durch Erbfolge nach Dänemark.

 

Zur Herstellung heutiger Trinkhörner erfolgt eine Untersuchung durch den Tierarzt, der ausschließt, dass die Rinder mit BSE beziehungsweise Maul- und Klauensseuche infiziert waren. Darüber hinaus werden alle Naturhörner chemisch gereinigt und innen mit lebensmittelechtem Lack versehen. Trinkhörner werden in verschiedenen Größen angeboten. Der Mittelalterfan kann seinen aromatischen Met aus Gefäßen von 0,1 bis 1,0 Litern Fassungsvermögen genießen.

Die Biene

Die Biene ist eines der interessantesten und nützlichsten Insekten, die es gibt. Meist denkt man sofort bei der Biene an die fleißige Honigbiene. Es gibt aber auch Wildbienen, welche nicht wie die Honigbienen Staaten bilden, sondern solitär leben.

Die Biene gehört zu den Hautflüglern. Die Weibchen sind mit einem Giftstachel ausgerüstet, der den männlichen Bienen fehlt. Dies kommt daher, dass sich der Giftstachel aus einem Eilegeapparat beim Weibchen entwickelt hat. Der Giftstachel dient als Verteidigungsinstrument für den Bienenstaat.

 

Bis zu 70.000 Bienen können in einem Bienenstock leben. Hiervon sind die meisten Bienen weiblich und werden Arbeiterinnen genannt. Die Arbeiterinnen können sich nicht fortpflanzen, da sie verkümmerte Geschlechtsorgane haben. Es gibt allerdings in jedem Staat eine fortpflanzungsfähige Biene. Dies ist die Königin. Sie sorgt für Nachwuchs im Bienenstaat. Männliche Bienen nennt man Drohnen. Drohnen sorgen dafür, dass die Königin Nachwuchs bekommt. Nach der Kopulation stirbt der Drohn.

Bienen übertragen Blütenpollen. Bei ihren Flügen über Blumen und Wiesen bestäuben sie Blüten an Bäumen und Sträuchern, damit diese Früchte tragen können. Nicht nur für den Fortbestand von Früchten sind Bienen wichtig. Sie sind ebenfalls für unseren Honig unerlässlich. Dieser entsteht, indem die Biene Nektariensäfte an lebenden Pflanzen aufnimmt. Diese Säfte werden von der Biene mit körpereigenen Stoffen angereichert und in ihrem Körper verändert. Anschließend wird der veränderte Saft in Waben gespeichert und muss nur noch reifen.

 

Dieses Wissen haben sich die Menschen zunutze gemacht, mit dem Beruf des Imkers. Durch Haltung und Züchtung von Honigbienen sorgt der Imker für die Gewinnung von Honig.

Der Imker

Der Beruf des Imkers

Imker ist kein eigenständiges Berufsbild bzw. Ausbildungsberuf. In der Berufsausbildung zum Tierwirt mit Schwerpunkt Bienenhaltung werden die Kenntnisse vermittelt, die für einen Imker erforderlich sind. Es handelt sich hierbei um eine reguläre Berufsausbildung in einem anerkannten Imkerei-Ausbildungsbetrieb. Nach der dreijährigen Ausbildung erhält man nach der bestandenen Abschlussprüfung den Titel des anerkannten Ausbildungsberufes zum Tierwirt, Schwerpunkt Bienenhaltung. Nach dem Berufsausschluss kann in einer Fortbildung der Titel als Imkermeister erworben werden.

 

Voraussetzungen für diesen Beruf sind Tierliebe, Verständnis und Interesse für die Natur, ein ruhiger Charakter, handwerkliches Können und Verantwortungsbewusstsein. Für die Berufsausbildung zum Tierwirt Schwerpunkt Bienenhaltung ist der Hauptschulabschluss notwendig. Die Ausbildung gliedert sich in den theoretischen Unterricht an einer Berufsschule und die praktische Unterweisung in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb für Imkerei. In der Praxisausbildung zwischen April und Dezember erlernt der Auszubildende unter anderem die Königinnenzucht, Ablegerbildung, die Wachs- und Honigernte. Ab Mai werden für Königinnen und die Sammelbienen ausreichend leere Zellen zur Verfügung gestellt und im Juni/Juli beginnt bereits die erste Honigernte. Zwischen Oktober und Dezember werden handwerkliche Tätigkeiten wie die Reparatur von Bienenkästen und die Verarbeitung des Bienenwachses verrichtet. Von Januar bis März erfolgt der theoretische Unterricht an der Berufsschule, da die Bienen im Winter Ruhezeit haben.

 

Seiteneinsteiger haben über den zweiten Bildungsweg die Möglichkeit, den Berufsabschluss zum Tierwirt Schwerpunkt Bienenhaltung zu erlangen. Voraussetzung hierfür sind der Nachweis von sechs Jahren praktischer Imkertätigkeit als Nebenberuf.

 

Im theoretischen Teil der Abschlussprüfung werden berufsständisches Wissen, die fachgerechte Bienenhaltung und berufsbezogene Mathematik geprüft. Im praktischen Teil werden die Arbeit am Bienenvolk und die handwerklichen Holzarbeiten bewertet.

 

Drei Jahre nach erfolgreicher Abschlussprüfung kann die Meisterprüfung ablegt werden. Voraussetzung hierfür ist der Nachweis einer mindestens dreijährigen fortlaufenden Bewirtschaftung von mindestens 50 Bienenvölkern.

In Deutschland gibt es nur ca. 170 hauptberufliche Imker. Die meisten Imker betreiben die Imkerei als nebenberufliches Hobby und fahren im Sommer ihre Bienenvölker an die Stellen, wo die verschiedenen Pflanzen wie Raps, Linde, Sonnenblumen, Klee usw. gerade in voller Blüte stehen, um die begehrten Honigsorten zu ernten. Als selbständiger hauptberuflicher Imker benötigt man mindestens 500 Bienenvölker.

 

Diesen Menschen ist es zu verdanken, immer genügend leckeren Honig für unseren Met bzw. Honigwein auf Lager zu haben!

Der Honig

Er ist golden, er ist süß und er ist der Stoff, aus dem Met gemacht wird: Der Honig! Noch bevor die Germanen ihm den auf seiner goldenen Farbe beruhenden Namen geben konnten, sammelten die sogenannten Honigjäger der Steinzeit das damals einzig bekannte Süßungsmittel.

 

Im heutigen Spanien verewigten die Steinzeitmenschen vermittels Höhlenmalereien die gefährliche Honigernte.

 

Die ca. 8000 Jahre alten Zeichnungen zeigen, wie ein Bienenstock von ihnen geplündert wird. Aber nicht nur zum Süßen der eigenen Speisen wurde der Honig damals genutzt, nein, auch Bären wurden damit angelockt und gefangen.

Im Laufe der Jahrtausende gewann der Honig an Bedeutung – überall auf der Welt. Er wurde weiterhin als Nahrungs- aber mit der Zeit auch als Heilmittel verwendet. Seine gesunden und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe halfen da, wo es noch keine Medizin gab.

 

Die erste Bienenhaltung zur Honiggewinnung fand vermutlich um das 7. Jahrtausend vor Christus im Gebiet der heutigen Türkei statt. Der Grundstein der Metherstellung sozusagen! Mit der geplanten Herstellung fand der Honig auch seinen Weg in die Handelsaktivitäten der Menschen und zu Zeiten der großen Pharaonen war ein Topf Honig im Wert gleich einem Esel. Krüge, die mit Honig gefüllt als Grabbeigabe für die Pharaonen dienten, waren ein Vermögen wert.

Wieder verging einige Zeit bis der Honig auch für das gemeine Volk erschwinglich war und man damit experimentieren konnte. Natürlich, die gesundheitsfördernde Wirkung, welche auf die vielen im Honig befindlichen Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren zurückgeht, war bereits bekannt – aber neben dem Körper soll ja auch der Geist gesund bleiben.

 

Und so führte der hohe natürliche Zuckergehalt des Honigs unter Zuführung von Wasser und Hefe bald zu einer Vergärung und der Honigwein war geboren. Er war und blieb nicht das einzige alkoholische Honiggetränk der Welt.

 

Bereits im alten Ägypten, dessen Honigwert wir nun schon kennen, geschah die Vergärung von Honig meist aus Versehen, wenn zum Beispiel wasserhaltige Nahrungsmittel mit ihm konserviert wurden.

 

Neben dem Honigwein gibt es noch andere Getränke, die auf Honigbasis hergestellt werden, je nach Region und vor allem je nach Alkoholgehalt verschieden gut. Der Honigwein aber, der aus dem Norden stammt, der sagenhaft und mythenumrankt ist und nicht nur Körper und Geist, sondern auch Götter milde stimmt, der ist der einzig wahre!

 

Und von diesem Trunk verkauft der Met Onkel Flasche um Flasche – und für größere Anlässe (oder größeren Durst) auch gern den ein oder anderen Kanister. Weg mit Bier und weg mit Limo! Wer göttlich feiern und zudem gesundem Honig frönen will, der trinkt Met!

Met – ein beliebtes Getränk

In mittelalterlichen Schriftquellen finden sich mehrere Belege für die Produktion und den Konsum von Met. So kredenzte der Hunnenkönig Attila einer Gesandtschaft aus Konstantinopel in Tokay (Ungarn) im Jahr 449 Met – zur Verwunderung der an Wein gewöhnten Byzantiner. Kaiser Karl der Grosse schrieb in seiner um 800 erlassenen Verordnung über die Pflege von Landgütern vor, dass in jedem Musterbetrieb die Bienenzucht und die Herstellung von Met (“medum”) betrieben werden sollte. Auch im Kloster St. Gallen wurde um das Jahr 1000 Met getrunken, außerdem gewürzter und mit Honig gesüßter Wein. Honig wurde von den Mönchen zusammen mit Käse auch gerne zum Nachtisch verzehrt. Um 1350 erschien in Würzburg das älteste deutsche Kochbuch, in dem auch eine Anleitung zur Met-Herstellung nicht fehlte.

 

Durch die Ausbreitung des Rebbaus wurde die Met-Produktion in weiten Teilen Europas verdrängt. Die nord- und osteuropäischen Länder kennen bis heute eine stärkere Met-Tradition als die klassischen Weinbauländer. In den romanischen Sprachen setzten sich für Met Begriffe mit der Bedeutung “Honigwasser” durch: hydromel, idromele, aguamiel etc.

Eine Vielzahl von Rezepturen und Abwandlungen des klassischen Met (Mead) ist in Großbritannien bekannt und zum Teil auch im Handel erhältlich. Die verschiedensten Zutaten werden dabei zusammen vergoren: Honig mit Trauben-, Apfel- oder anderen Fruchtsäften (Pyment, Cyser, Melomel), Traubensaft mit Honig und Gewürzen (Hyppocras), Traubensaft mit Blütenhonig und Kräutern (Metheglyn). Metheglyn wurde ursprünglich ohne Traubensaft angesetzt und in Wales und Cornwall als Medizin verabreicht. Aus dem 18. Jahrhundert sind zwei Rezepte überliefert, bei denen dem Met Schlüsselblumen und zerstoßene Walnüsse beigegeben wurden.

 

Nicht nur in Europa…

 

In Afrika sind Bienenprodukte seit jeher hoch geschätzt. In traditionellen Gesellschaften spielten Honig und Wachs als Tributzahlungen an Fürsten eine wichtige Rolle und bei einer Reihe von Stämmen, so den Massai, gehören Töpfe voll Honigs zur Brautgabe. Vielfältig ist die Verwendung von Honig für Speisen und Getränke. Neben einfachem, mit frischem Honig vermischtem Trinkwasser ist auch die Herstellung von Met weit verbreitet. In Äthiopien ist Honigwein (tej) in vielen Sorten nicht nur ein alltägliches Getränk, er wird auch zu Schnaps destilliert.

 

Met ist auch in Mittel- und Südamerika weit verbreitet. Honig wurde sowohl von den Azteken wie von den Maya für verschiedene Gerichte verwendet und anscheinend auch zu Met vergoren. Bei der Urbevölkerung wird Met vor allem bei Festen und Zeremonien getrunken. Beim alljährlichen Honigfest der Tenetehara, einem Indianervolk im Nordosten Brasiliens, wird die Honigernte bei Met und mit Tänzen und Lobgesängen auf den Segen des Honigs gefeiert.

Was ist Met?

Met wird aus Honig und Wasser hergestellt. Der aufgelöste Honig wird einem mehrwöchigen Gärprozess ausgesetzt, bei dem sich sein Zucker zu Alkohol umwandelt.

 

Met ist süß und berauschend, und der verwendete Honig bestimmt seinen Geschmack. Met ist lagerfähig und wird mit zunehmender Reife besser.

Außer den Grundzutaten lassen sich bei der Zubereitung von Met verschiedene Zusätze verwenden, zum Beispiel Fruchtsäfte, Gewürze, verschiedene Kräuter und Hopfen. Aus England ist sogar ein Met-Rezept aus dem 18. Jh. mit Walnüssen überliefert.

Die wichtigste Zutat, Honig, wurde in Europa bereits in der Steinzeit von wilden Bienenvölkern gewonnen und als wichtiges Nahrungs-, Genuss- und Heilmittel verwendet. Das älteste Zeugnis für das Sammeln von Honig ist ein mesolithisches Felsbild aus Ostspanien.

 

Ab wann Met getrunken wurde, lässt sich nicht genau bestimmen. Seine Herstellung ist einfach: In einem offenen Gefäß setzt die Gärung von Honigwasser von alleine ein. Diese Eigenschaft dürfte von den Menschen bereits früh erkannt und genutzt worden sein – lange vor der Herstellung von Wein und Bier.

 

Der älteste archäologische Beleg für Met stammt aus einem bronzezeitlichen Mädchengrab in Dänemark (Egtved, 11. Jh. v. Chr.). Unter den Grabbeigaben befand sich ein Gefäß aus Birkenrinde mit den Überresten eines Met-Getränkes aus Lindenblütenhonig, das mit Getreidekörnern und Beeren vermischt worden war.

 

Der Ursprung des Namens “Met” weist ebenfalls in die Urgeschichte. Die Wortwurzel kommt in allen indogermanischen Sprachen vor und ist zugleich das Stammwort für “Rausch”. Im Sanskrit steht “madhu” für ein süßes und berauschendes Getränk, aber auch für “Honig”.

 

Weitere Infos finden Sie auch bei Wikipedia unter diesem Link.

Geschichte des Met

Es gilt damit als gesichert, dass Met und Traubenwein die ersten alkoholischen Getränke der Menschheit nach dem Bier waren, welches auf eine noch ältere Geschichte zurückblicken kann (neueste Quellen lassen sich auf etwa 5500 v.Chr. datieren). Verfahren zur Herstellung von Wein waren in Ägypten und Vorderasien bereits um 3500 v. Chr. bekannt, Metgewinnung hat eine etwas ältere Tradition.

Seit ältester Zeit stellten die Germanen Met her, die durch die riesigen Wälder über ausreichend Honig verfügten. Die spontane Verwandlung von Honigwasser in ein viel geschmackvolleres Getränk sowie die berauschende Wirkung des Alkohols, die damals noch nicht verstanden war, machten den Met in der nordischen Mythologie zum Trank und Geschenk der Asen (Götter).

 

Der Honigwein wurde nicht nur auf Feiern in rauen Mengen getrunken, sondern diente als Trank der Götter kultischen Handlungen. Durch den kultischen Status war der ausschweifende Genuss von Met denn auch gleichzeitig Götteropfer. Die Edda enthält detaillierte Beschreibungen von regelrechten Saufgelagen und den Folgen am nächsten Tag – die Gelage waren wegen des Hintergrundes aber eben nicht nur „Besäufnisse“, sondern auch Opferhandlungen. Der Unterschied zwischen Feier und Opfer bestand prinzipiell nur darin, wem man die verspeisten Lebensmittel widmete.

 

Neben seiner Verwendung für Feste und Zeremonien war Met aber auch ein ganz normales Alltagsgetränk, vergleichbar mit Bier im mittelalterlichen Europa.

Mittelalterliche Märkte

Mittelalterliche Märkte sind förmlich in Mode gekommen. Kaum eine größere Stadt verzichtet noch auf die Veranstaltung der Mittelalterlichen Märkte heute. Besonders reizvoll ist die Veranstaltung dieser Märkte rein optisch dann, wenn die Stadt über eine Burg oder ein Schloss verfügt, auf dem diese Mittelalterlichen Märkte stilecht in historischem Umfeld veranstaltet werden können.

 

Geboten wird dem Besucher der Mittelalterlich Märkte in der Regel ein kleiner Einblick in das Leben, das die Menschen in dieser Zeit führten. In oftmals aufwendigen Aufbauarbeiten werden Handwerkstätigkeiten des Mittelalters dargestellt, die dann auf dem Mittelalterlichen Markt zur Vereinfachung in Zelten statt Häusern eingerichtet sind. Vom Schmieden über das Spinnen und Weben bis hin zur Honiggewinnung oder der Herstellung von Schmuck reicht die Palette der handwerklichen Darbietungen.

 

 

Auch kulinarisch erhält der Gast einen Einblick in das Mittelalter. Bestecke sind in der Regel auf dem Mittelalterlichen Fest tabu und diese werden dem Gast nur auf besonderen Wunsch ausgehändigt. Ansonsten findet der Verzehr von Spanferkel, das über dem offenen Feuer vor den Augen der Gäste gegart wird, und auch der diversen Brote direkt vom Essgeschirr mit der Hand statt. Hier ist rustikales Essen für den Gast im Angebot, das allerdings im geschmacklichen und hygienischen Bereich natürlich heutigen Standards angepasst ist.

Getränke sind auf dem Mittelalterlichen Fest nicht die Softdrinks der heutigen Zeit. Anstelle dessen kann der Gast obergärige Biersorten, Met – also Honigwein – oder auch natürliche Fruchtsäfte genießen, die damals eben nur besonderen Gelegenheiten vorbehalten waren. Wirklich stilecht lässt sich der Honigwein dann genießen, wenn Trinkhörner Verwendung finden, die dann oftmals gleich gemeinsam mit dem Getränk vom Gast gekauft werden. Anstelle von Kunststoffbechern wird der Honigwein auch gern in Tonkelchen serviert. Wer mag und sich in einer kleinen Gruppe auf dem Mittelalterlichen Fest aufhält, kann auch gleich einen Tonkrug Honigwein zum Nachschenken auf dem Mittelalterlichen Fest erstehen.

 

Darbietungen bei den Festen sind auch immer wieder Vorstellung, in denen alte Waffen zum Einsatz kommen. So wird das Armbrustschießen bei Mittelalterlichen Festen sowohl als Darbietung als auch für den Gast angeboten. Auch Ritterkämpfe stehen häufig auf dem Programm der Feste. Dazu gehören in der Regel auch typische Tänze.

Metherstellung

Man nehme Honig, Wasser und Hefe, mische dies in einem Gärgefäß und stelle es bei ca 20 Grad an einen dunklen Ort. Je nach Honig- und Hefeart erhält man einen schmackhaften MetHonigwein.